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01 März 2021

Tagebuch - Montag, der 1.3.2021


Aber sage den Termin vorher ab, Fairness und Menschenpflichten


Wer etwas Wichtiges vorhat, sollte nicht lange Reden halten, sondern nach kurzen Worten zur Sache kommen.


Senaca. Indianer

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https://www.n-tv.de/politik/Wir-stecken-fest-im-Teufelskreislauf-article22392716.html?fbclid=IwAR15Lh0LGdbiInNvPvPnFGSK5avzS7CTcRAlGVVK6AljE8ONhdpKaHkoAHU

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Ich schalte jetzt ab. Geklüngel. Teufelskreis?

Mein Menschenrechte greift es mir im Bauch nicht an, wenn 80-jährige oder Pflegeheimbewohner Essen  gehen können.
Zum Friseur muss ich mal, aber das ist schon alles. 
Ich gehe sowieso nicht essen, kann ja die Maske dabei nicht tragen.
Die Aerosole gehen bis 6 Meter. Und die anderen haben auch keine Maske an. Doppelte Dosis.  
Können die Lokale wenigstens was verdienen. An der Minderheit. 
Das nimmt mir nichts weg. 
Was interessiert mich, was andere haben, ich sorge dafür, dass meine Menschenrechte und Grundbedürfnisse gedeckt sind. 
Mehr nicht. 
Fernreisen gehen oft auch nur mit Impfen. 
Will ich nicht und lasse es u.a.
Gleichheit vor dem Gesetz?
Dann machen halt die Gaststätten ihre eigenen Rechte. Hausrecht. 
Gilt für allen nicht öffentlichen Raum. 
War schon im Dezember von Gaststätten so angekündigt. 
Habe es hier veröffentlicht.
Wenn ihnen das reicht, schrieb ich damals. 
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Was kommt jetzt? Die Urangst, der Neid, die Missgunst? Vielleicht noch der Hass auf die Geimpften? Ausgrenzung? Verfolgung? 
Ich bin glücklicherweise nicht geimpft, also bitte keinen Hass und keinen Neid auf mich. 
Jetzt schlägt die sogenannte Gesellschaft um. Die christl.. Erziehung.
Aber in der Gruppe fühlt man sich dann gemeinsam wohl. 
Siehe die Querdenker, gegen jede Vernunft. 
Nach meinen Erkenntnissen kommt das jetzt. 
Weil ich das aus der Erfahrung so erlebt habe, halte ich mich bedeckt und entfernt. 
Das überträgt sich dann nonverbal, wie die Stampede bei den Rindviechern im Wilden Westen. 
Klopapierwahn auch. 
Aktienkrisen liegen auch in dieser Ebene. Gesellschaftliche Schwingungen. Und mehr. 
Durch Gesichtsausdruck, Räuspern, einem was Husten, Körperhaltung, unterdrückte Kopfsprache mit viel "Wissen", kann man alles nachlesen. Auch durch Statistiken, geht aber nicht anders. 
Ich überlese das, weiß ja nun den Aufbau der Berichterstattung. 
Der Stimmklang, die körperliche Zwischenäußerung. 
Äußerungen zur falschen Zeit. 
Literatur gibt es darüber ohne Ende. Kann man lesen. 
Spare ich mir, der Kopf siegt nie und der Körper lügt nicht. 
Da findest du keine Worte mehr dagegen. Taktik und Strategien kommen daher. 
Ich halte mich die kompakten Regeln meiner Weltanschauung. Die decken sich mit den Menschenrechten und Menschenpflichten. 
Das Äußere ist der Ausdruck des Inneren. 
An ihrem Handeln könnt ihr sie erkennen (Faust)
Das Kokludat des Handelns auch. 
Aber:
Wenn die Emotionen nicht nach außen gehen, gehe sie eben nach innen.  Dann werden sie unterdrückt, im Hirn verdrängt, beschwichtigt, als könnte das gehen. 
Die Rede - 
Dann "schlägt das auf den Magen", "läuft die Laus über die Leber", "verpisst man sich", "macht man vor Angst in die Hose", "hat man das Kreuz nicht mehr dazu".
- kommt daher. 
Dann werden die Menschen halt krank. 
Das ist der Anfang.  
Emotionaler Umschlag eben. Wie genannt im Interview.
Da schlägt aber nichts um, sondern das ist immer in der Hinterhand da. 
Diese Emotionen hat nur der Mensch in seinem limbischen System im Hirn, die sind da schon einprogrammiert von Geburt an. 
Das steuert über den Hypothalamus die Hirnanhangsdrüse und die Hormone und die Hormondrüsen. 
Dann steigt der Adrenalinspiegel und der Sympatikus wird aktivert. 
Flucht und Abwehr und beim Menschen dazu: 
"Angriff ist die beste Verteidigung". 
Und der Ablauf beginnt. 
RAC, kann man fühlen, empfinden, in der Vorphase schon. Googlen. 
Da kannst du nicht dagegen reden. 
In meiner Weltanschauung seit 2500 Jahren so bekannt. 
Nur durch äußere Beobachtung, mehr war nicht möglich. Auch heute nicht. Buddha hat sich hingesetzt und es beobachtet, er hat nie gepredigt, nur seine Meinung nieder geschrieben. 
Oder, wenn nicht nach innen, also unterdrückt:
Dann gehen die Energien in die Tiefe, das geht eine Weile gut und grummelt in einem und dann geht es wieder hoch in den Kopf und es gibt Mord und Totschlag.
Kain und Abel liegen nahe? Folgt das? 
Hintenrum, wenn es offen nicht geht? 
Vielleicht, wenn der Nachbar zum Essen darf?
Das ist die Entartung des Menschenkerns, der aus dem Tier entstammt. Das ist halt so, wenn es nicht mehr weiter geht. 
Eine Folge des Denkens. Es ist in seinem Hirn so drin. 
Eine kurzfristige Erscheinung, die Menschheit.
Keine wirkliche Tendenz zum Gruppenerhalt, trotz großem Gehirn. 
**
Ich distanziere mich vor dieser "Gesellschaft". 
Halte die Kontakte kurz und breche ab, wenn diese 
Energien zutage kommen. 
Das mache ich. 
Und Schriftform. Da siehst du niemanden. Habe mich darauf verlegt und mache alles gleich rechtsgültig per Fax. 
Gleich einen Riegel vorschieben.
Ich habe bis in diese tiefe emotionale Ebene absolut geregelte Verhältnisse.  Schon vorgesorgt. Kein: Es wird schon, man muss nur beten, Positiv denken, darüber meditieren, etc. 
Ich brauche keine Religion. Das macht man so, seit Jahrhunderten auch bei uns. 
Mein ehemaliger Vermieter sagte einmal, als ich ihn in der Praxis behandelte. (85 Jahre alt, ehemals Chef der Fortbildungsstätte der Telekom  in Dieburg). 
"Herr Huf, ob es einen Gott gibt, weiß ich nicht, aber dass es einen Teufel im Menschen gibt, das habe ich erlebt, das weiß ich". 
Und ein auch über 80-jähriger (Chef bei Fa. Braun) war auch einmal in so einem Zustand und erklärte mir seinen Hass den Abrechnungsbetrug eines Allgemeinarztes in Norddeutschland. 
Ich versuchte ihn zu beruhigen: "Herr V., das betrifft sie doch nicht." 
Er hatte am Tage darauf einen Herzinfarkt und starb. 
Weiß nicht, was er hatte, vielleicht zu viel Erbe. 
Wer tief mit dem Körper von Menschen arbeiten muss, der merkt das. RAC. 
Alles verbal globalisierende weist schon darauf hin. 
Oder wenn jemand etwas "herausplotzt", an das er sich nicht mehr erinnern kann. Das ist echt. 
Kommt aus der Tiefe. 
Affekte auch, strafmindernd.
Das kannst du vergeben, aber nur aus der Entfernung. 


**


Kann mich vor diesen Emotionen anderer schützen. Ich kann das, so habe ich den Lebensabend geplant. 


Gelernt ist gelernt. Aus Erfahrungen und vielem Lernen. Und im Zuhören. Und aus Tipps vieler Menschenführern. 


Mache für mich meine Tür zu und gut ist es.

  
Mein Tipp: 
Der Sache nicht die Stirn bieten, sondern den Rücken und die kalte Schulter zeigen.



27 Februar 2021

Die drei Grundlagen des buddhistischen Pfades - Fred von Allmen

Die drei Grundlagen des buddhistischen Pfades - Fred von Allmen



Homepage von Fred von Allmen



Homepage von Fred von Allmen


Erklärung der allgemeinen Menschenpflichten (Animation)

Fremdartikel  - ein guter Beitrag


von YouTube:


Erklärung der allgemeinen Menschenpflichten (Animation)


Gabriele Bauer


Die Worte, die 1997 für diese Erklärung verwendet wurden, klingen wie eine Liebeserklärung an die Freiheit und Menschlichkeit. Was ist davon heute noch spürbar?
Wer erinnert sich noch an die Pflichten der Menschlichkeit? Die Erklärung der allgemeinen Menschenpflichten wurde von vielen namhaften Staatsmännern und Regierungschefs (darunter auch Helmut Schmidt und Jimmy Carter) unterzeichnet. Energie folgt der Aufmerksamkeit!
Aus diesem Grund ist weiter leiten, teilen, verbreiten und diskutieren sehr erwünscht und selbstverständlich erlaubt. Vielen Dank für Deine Aufmerksamkeit!

Besser und besser! 

www.gabrielebauer.info



Menschenrechte Menschenpflichten Menschenwürde



Teile einer größeren Einheit

 

In letzter Zeit wird in der Öffentlichkeit vermehrt von Pflichten gesprochen, die neben den Rechten gefordert werden müßten. Das ist verständlich. Wenn man das Verhalten der Mitglieder unserer Gesellschaft anschaut, dann scheint zu wenigen bewußt zu sein, daß Rechte selbstverständlich auch Pflichten enthalten, selbst vielen von denen nicht, die Rechte für sich und andere lautstark einfordern. Besonders die Äußerungen mancher Liberalen vermitteln mitunter den Eindruck, daß sie zwar Eigentum unter Inanspruchnahme aller nur möglichen Rechte anhäufen, dessen soziale Verpflichtung aber wenig achten. Dem entsprechend laut sind dann auch die Stimmen, die vor Gefahren möglichen Mißbrauchs warnen, welche mit der konkreten Benennung von Pflichten verbunden sein sollen.

 

Hier erscheint es sinnvoll, einen übergeordneten Begriff in Erinnerung zu bringen, nämlich den der Menschenwürde. Diese enthält ja sowohl die Rechte, als auch die Pflichten des Menschen in einem untrennbaren Zusammenhang, wie bekanntermaßen die Freiheit auch Verantwortung enthält. Ein Mensch, der sich seiner Menschenwürde bewußt ist, der kann sich im Grunde gar nicht anders verhalten, als Rechte den Pflichten so wie Freiheit der Verantwortung stets in einem gegenseitigen, möglichst ausgewogenen Verhältnis gegenüberzustellen. Andernfalls würde er seine Würde aufs Spiel setzen. An diesem Beispiel wird deutlich, wie wichtig übergeordnete ideelle Orientierungen und deren klare Benennung sind, um in untergeordneten konkreteren Bereichen sinnvoll und verantwortlich handeln zu können.

 

 Religiös, freiheitlich oder humanistisch?

 

In diesem Zusammenhang geraten Religion und Weltanschauung automatisch als geistiger Urgrund ethischen Verhaltens in den Mittelpunkt des Interesses. Es fragt sich noch immer - und in Anbetracht zunehmender gesellschaftlicher Dissonanz immer mehr - ob eine Orientierung an religiösen Traditionen, an esoterischen Mysterien und Wunschvorstellungen oder an Freiheit und Menschenrechten optimal ist oder ob heute nicht ein konkreteres, zweckgerichteteres ethisches Bekenntnis sinnvoll und not-wendig wäre. Zum Beispiel ein Bekenntnis zu mehr Menschlichkeit, zum Humanismus, dem Ideal vom verantwortlichen Menschentum als ethische Orientierung.

 

Es fragt sich noch immer und immer mehr, ob es um ein Festhalten an Traditionen und weniger verbindlichen Orientierungen zur persönlichen Befriedigung geht, oder um ein Mitgestalten und Weiterentwickeln der Gesellschaft und nicht zuletzt auch der eigenen Person. Es fragt sich, was von diesen beiden Möglichkeiten der Menschenwürde näher kommt. Religiös sein oder frei und rechtlich denken heißt ja nicht unbedingt schon menschlich handeln. Selbstverständlich muß ein Bekenntnis zum Humanismus nicht auch schon ein Verwirklichen von mehr Menschlichkeit bedeuten, es dürfte aber durch die Konkretisierung des Zieles die Chancen dazu erheblich vergrößern.

 

Kultur des Menschlichen

 

Menschenrechte geraten meist dann in Gefahr, wenn das Gleichgewicht zwischen diesen und den darin enthaltenen Menschenpflichten gestört ist. Ursache für die Störung des Gleichgewichtes ist ein menschlich unreifes oder unwürdiges Verhalten, wie es bei pubertierenden oder ungebildeten Menschen verständlich ist, die mehr an Rechten fordern, als sie an Pflichten bereit sind zu übernehmen. Es gibt mindestens zwei Wege, um das gestörte Gleichgewicht wiederherzustellen. Der eine besteht in dem Erinnern an die Pflichten. Der andere besteht in dem Appell an die übergeordnete ethische Kategorie, z.B. an die Kultur des Menschlichen, an die Menschenwürde. Für manche sind allerdings beide Wege problematisch.

 

Rechte kann ich gegenüber meinen Mitmenschen in Anspruch nehmen, von ihnen fordern und ihnen gewähren. Pflichten kann und muß ich mir und meinen Mitmenschen gegenüber erfüllen - aber auch fordern. Das eine hat mehr mit Anspruch, das andere mehr mit Leistung zu tun. Fast könnte man verkürzend von Theorie und Praxis sprechen. Wer meint, Menschenrechte proklamieren zu sollen, dagegen Menschenpflichten jedoch nicht, der muß selbst wohl gegenüber Pflichten in irgendeiner Weise befangen sein.

 

Das Erinnern an Pflichten ist der eine, der konkrete aber auch mehr symptom-orientierte Weg. An die Menschenwürde zu erinnern mag zwar abstrakter und manchen auch moralisierend erscheinen, er ist aber der ursächlich-orientierterte, nachhaltig wirksamere und letztlich menschenwürdigere Weg.

 

Menschenwürde - global verbindend

 

Die Tatsache, daß einerseits auf Pflichten hingewiesen und andererseits dieses Hinweisen als gefährlicher Zwang empfunden wird, das zeigt einen Bedarf an ethischer Orientierung. Dieser Bedarf an ethischer Orientierung könnte dazu veranlassen, global verbindende, universelle ethische Kategorien wie die Menschenwürde wieder mehr bewußt zu machen und verstärkt zu verinnerlichen, um damit das Ungleichgewicht zwischen Rechten und Pflichten aufzuheben, um die religiös und kulturell separierenden Identifikationshilfen zu überwinden und damit dem einzelnen Menschen mehr innere Stabilität und eigenständige Identität zu ermöglichen.

 
Liberalismus ist die Freiheit, keine Gesinnung zu haben

und zu behaupten, gerade das sei Gesinnung.

Karl Kraus, Schriftsteller (1874-1936)

 
Ein tieferes Nachdenken über die Bedeutung des Begriffs Menschenwürde könnte es einem verantwortungsbewußten Menschen geeignet erscheinen lassen, im Bekenntnis zum Humanismus als ethische Orientierung eine gewisse Pflicht zu erkennen. Ein solches Bekenntnis zum Humanismus käme einer Erklärung der Bereitschaft gleich, sich uneingeschränkt dem Anspruch des Menschseins zu stellen, was wiederum der Entfaltung der Menschenwürde und damit der Ausgewogenheit zwischen Rechten und Pflichten diente.

 Rudolf Kuhr

 

Menschenwürde ist eine geistige Erscheinung menschlicher Identität.

 humanistische These


Ich schlief und träumte, das Leben wäre Freude.

Ich erwachte und sah, das Leben war Pflicht.

Ich handelte und siehe, die Pflicht war Freude.

Rabindranath Tagore, Philosoph (1861-1941)

Die Ego-Polizei: ZEIT-Debatte über "Menschenpflichten"


 
ZEIT-Debatte über "Menschenpflichten" 

DIE ZEIT Nr. 44 vom 24.10.97
 
 
Von Susanne Gaschke 
 
Das Wort Pflicht muß einen eingebauten Erregungsmechanismus besitzen. Offensichtlich verbinden fortschrittlich gesonnene "Kinder der Freiheit" (Ulrich Beck) damit in unangenehmer Weise "Sekundärtugenden": Pünktlichkeit und Ordnung, Fleiß, Disziplin und Kaugummiverbot, das ganze unterdrückerische Waffenarsenal des Spießbürgers. Anders sind die heftigen Reaktionen auf die "Allgemeine Erklärung der Menschenpflichten" (ZEIT Nr. 41/97), die Helmut Schmidt gemeinsam mit anderen ehemaligen Staats- und Regierungschefs formuliert hat, nicht zu verstehen.
 
Constanze Stelzenmüller befürchtet, der Pflichtenkatalog könne zum Einfallstor für alle "autoritären Regime werden, die Menschenrechte relativieren" wollten (Nr. 42). Und Thomas Kleine-Brockhoff findet gar, das Manifest hätte besser überhaupt nicht verfaßt werden sollen - "auch lautere Absichten", schreibt er, "können schlimme Folgen zeitigen" (Nr.43). Zu denen gehört anscheinend eine "alarmistische Gesellschaftsanalyse".
 
Spricht hier die Ego-Polizei der Individualisierungsgewinner?
 Die Ego-Polizei: ZEIT-Debatte über "Menschenpflichten"
Muß, wer ihren ein wenig gnadenlosen Optimismus nicht teilt, mit der Verurteilung zum Reaktionär rechnen? Die Schattenseiten der Individualisierung sind nur mit einer gewissen Hartnäckigkeit zu übersehen: Vermutlich stört die Verwahrlosung der öffentlichen Räume die Jungen und Starken weniger als die Alten und Schwachen; wer keine Kinder hat, muß sich nicht allzusehr um Jugendgewalt und steigenden Drogenkonsum sorgen; wer Techno für eine politische Bewegung hält, braucht sich um die Demokratie keine Gedanken zu machen.
 
Alle anderen aber dürfen ein wenig erschrocken vor den gesellschaftlichen Veränderungen der vergangenen dreißig Jahre stehen und sich fragen, ob sie genau so eigentlich leben wollten. Der Pflichtenkatalog leistet hier einen wertvollen Dienst: Er thematisiert die Frage, ob in der gegenwärtigen Situation ein größeres Maß an individueller Freiheit geeignet ist, unser Zusammenleben zu verbessern. Einiges spricht dagegen. In der modernen, unwiderruflich globalen Gesellschaft sind die Menschen wie nie zuvor aufeinander angewiesen, und sie müssen mehr und mehr Rücksicht aufeinander nehmen, wenn dieser Zustand erträglich bleiben soll. Daß ihnen dies auch nur einigermaßen gelingt, ist, wie es der Soziologe Norbert Elias beschrieb, das Ergebnis eines langen Distanzierungsprozesses: das Individuum findet Abstand, zu sich selbst und zur Gesellschaft. Auf einer hinlänglich lebenswerten Zivilisationsstufe hat der einzelne Mensch das, was ihm früher als Fremdzwang auferlegt und mühsam gegen ihn durchgesetzt werden mußte - etwa der Verzicht auf das
 
Recht des Stärkeren -, als Selbstzwang verinnerlicht. Dieser Selbstzwang enthält, bis hin zu bestimmten, wandelbaren Formen der Höflichkeit, alle Zurückhaltung, die das gemeinschaftliche Leben von Menschen erst ermöglicht. Doch das zivilisatorische Niveau ist bedauerlicherweise nicht so sicher wie ein Festgeldkonto; für Rückfälle in die Barbarei bietet unser Jahrhundert genügend Beispiele. Es ist also keineswegs alarmistisch, wenn Pädagogik, Publizistik und Politik einer kritischen Bestandsaufnahme unterzogen werden: Drei Jahrzehnte lang haben sie sich überwiegend auf die Vermehrung der individuellen Rechte und deren Durchsetzung konzentriert. Ob eine Fortsetzung dieses Trends dabei hilft, in Zeiten der Krise ein möglichst selbstbestimmtes, konfliktfreies und sinnerfülltes Leben der Menschen zu gewährleisten, ist fraglich.
 
Wo es viel Platz gibt, viel Geld und viele Chancen, da mag es zur Sicherung eines funktionierenden Gemeinwesens genügen, die Rechte des anderen zu achten und Mord und Totschlag zu verhindern. In einer solchen Situation reicht möglicherweise auch ein Nachtwächterstaat hin, der seinen Bürgern die Freiheit garantiert, je nach ihren Möglichkeiten auf die Bahamas zu fliegen oder nicht; und die "Freiheit zur Dummheit, zur Irrationalität, zum Irrtum, sogar zum Desinteresse an gemeinschaftlichen Werten", die der von Thomas Kleine-Brockhoff bevorzugte Freiheitsbegriff einschließt, schadet nicht weiter.
 
Doch in Zeiten des Mangels - sei es an Arbeitsplätzen, an natürlichen Ressourcen oder konsensfähiger Moral - sieht es anders aus: Kann der Staat dann nicht mehr vom einzelnen erwarten als die Unterlassung von Rechtsverletzungen? Die Pflichten. die die Exstaatschefs zur Diskussion stellen, gehen jedenfalls darüber hinaus: Sie verlangen den Menschen eine Anstrengung ab, sei das praktizierte Solidarität, Wahrhaftigkeit oder Selbstverbesserung.
 
Nun läßt sich ein unerfreulicher Aspekt des Unternehmens nicht leugnen: Pflichten haben stets etwas mit Triebverzicht zu tun, mit Bedürfnisaufschub, mit Freiheitsbeschränkung - wer nachts um vier einen schreienden Säugling füttert oder zu Hause seine neunzigjährige Mutter pflegt, weiß, daß dies mit der Entfaltung der eigenen Persönlichkeit relativ wenig zu tun hat. Dennoch ist es nötig.
 
Selbstverständlich wäre es vorzuziehen,wenn die Bürger die sinnvollen, gemeinschaftsorientierten Pflichten freiwillig übernähmen, aus Einsicht in die Notwendigkeit. Doch die Verhältnisse, sie sind nicht so. Das liegt auch an der materiellen Not mancher Menschen, an den widrigen Umständen; aber ebenso hat es Ursachen in einer Erziehung, die lange Jahre darauf fixiert war, den einzelnen "dysfunktional zum gesellschaftlichen System zu stellen" (Herbert Marcuse), und die in ihrer vulgarisierten Form zu einem hilflosen Gewährenlassen verkommen ist. Ob diese Form der Nichteinmischung die Menschen glücklicher macht, ist angesichts zerbrechender Ehen und einer immer hektischeren Sinnsuche im esoterischen Supermarkt fraglich; daß sie das Gemeinwesen gefährdet, ist immerhin nicht auszuschließen. Sollen sich beispielsweise die Bürger weiterhin höhnisch oder gelangweilt von den demokratischen Institutionen abwenden, bis die Demokratie mangels Masse ihre Legitimation verliert? Alles spricht für einen gewissen argumentativen Druck auf den einzelnen, sich gefälligst für politische Belange zu interessieren.
 
Als nichts anderes begreife ich das Pflichten-Manifest: Es eröffnet die Möglichkeit zu einer - demokratischen Selbstverständigung darüber, was richtig und falsch, was erlaubt und verboten, ja so gar, was gut und was böse ist. Die Verantwortung sich überhaupt für diese wesentlichen Fragen zu interessieren gibt das Manifest an den einzelnen zurück. Damit ist es nicht paternalistisch sondern -was denn sonst?- politisch.
 
 
Die Welt lebt von Menschen, die mehr tun als ihre Pflicht.

Ewald Balser

Einige Beiträge zu einer allgemeinen Erklärung der menschlichen Verpflichtungen


Eine universelle Erklärung der menschlichen Verantwortung

April 1997
 
Von Oscar Arias Sánchez


Es ist Zeit, über menschliche Verpflichtungen zu sprechen


Die Initiative zur Ausarbeitung einer Allgemeinen Erklärung der menschlichen Verpflichtungen ist zeitgemäß. Obwohl wir traditionell von Menschenrechten gesprochen haben und die Welt seit der Annahme der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen im Jahr 1948 einen langen Weg in ihrer internationalen Anerkennung und ihrem internationalen Schutz zurückgelegt hat, ist es jetzt an der Zeit, eine ebenso wichtige Suche einzuleiten für die Annahme menschlicher Pflichten oder Verpflichtungen.

Diese neue Vision menschlicher Verpflichtungen ist aus mehreren Gründen notwendig. Natürlich ist diese Idee nur in einigen Regionen der Welt neu. Viele Gesellschaften haben die menschlichen Beziehungen traditionell eher als Verpflichtungen als als Rechte verstanden. Dies gilt im Allgemeinen zum Beispiel für einen Großteil des östlichen Denkens. Während im Westen traditionell die Konzepte von Freiheit und Individualität betont wurden, haben sich im Osten die Begriffe Verantwortung und Gemeinschaft durchgesetzt. Die Tatsache, dass anstelle einer allgemeinen Erklärung der Menschenrechte eine Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verfasst wurde, spiegelt zweifellos den philosophischen und kulturellen Hintergrund der Verfasser des Dokuments wider, die bekanntlich die westlichen Mächte repräsentierten, die als Sieger aus dem Zweiten Weltkrieg hervorgegangen waren. 

 

Obwohl die Menschenrechte in den meisten Teilen der Welt als Mindestbedingungen für einen angemessenen Lebensstandard anerkannt sind, ist das Konzept der Rechte, die sich nur auf Menschen beziehen, wenn sie Menschen sind, nicht immer vollständig mit den traditionellen Werten anderer Kulturen vereinbar. Dies gilt insbesondere für Gesellschaften, in denen der Begriff der sozialen Akzeptanz - und der Gewährung von Rechten - von der Erfüllung oder Einhaltung bestimmter sozialer Pflichten abhängt. Daher wird eine Allgemeine Erklärung der menschlichen Verpflichtungen, die sich auf den aktiven Aspekt der menschlichen Beziehungen konzentriert, Rechte mit Pflichten in Einklang bringen, die zusammen das Grundgefüge aller sozialen Beziehungen bilden, und so die Idee der Menschenrechte für diejenigen zugänglicher machen, für die sie möglicherweise zugänglich sind sonst fremd sein. 

 

Das Konzept der menschlichen Verpflichtungen dient auch dazu, die Begriffe Freiheit und Verantwortung in Einklang zu bringen: Während sich Rechte mehr auf die Freiheit beziehen, sind Verpflichtungen mit Verantwortung verbunden. Trotz dieser Unterscheidung sind Freiheit und Verantwortung voneinander abhängig. Verantwortung als moralische Eigenschaft dient als natürliche, freiwillige Kontrolle der Freiheit. In jeder Gesellschaft kann Freiheit niemals ohne Grenzen ausgeübt werden. Je mehr Freiheit wir genießen, desto größer ist die Verantwortung, die wir gegenüber anderen und uns selbst tragen. Je mehr Talente wir besitzen, desto größer ist die Verantwortung, sie in vollem Umfang zu entwickeln. 

 

Das Gegenteil ist auch der Fall: Wenn wir unser Verantwortungsbewusstsein entwickeln, erhöhen wir unsere innere Freiheit, indem wir unseren moralischen Charakter stärken. Wenn uns die Freiheit verschiedene Handlungsmöglichkeiten bietet, einschließlich der Wahl, richtig oder falsch zu handeln, wird ein verantwortungsbewusster moralischer Charakter sicherstellen, dass sich der erstere durchsetzen wird. 

Leider wurde diese Beziehung zwischen Freiheit und Verantwortung nicht immer klar verstanden. Einige Ideologien haben dem Konzept der individuellen Freiheit eine größere Bedeutung beigemessen, andere dem unbestreitbaren Engagement für die soziale Gruppe. 

Ohne ein angemessenes Gleichgewicht ist uneingeschränkte Freiheit ebenso gefährlich wie auferlegte soziale Verantwortung. Große soziale Ungerechtigkeiten sind auf extreme wirtschaftliche Freiheit und kapitalistische Gier zurückzuführen, während gleichzeitig die grausame Unterdrückung der Grundfreiheiten der Menschen im Namen kommunistischer Ideale und der Interessen der Gesellschaft gerechtfertigt wurde. 

 

Jedes Extrem ist unerwünscht. Gegenwärtig scheint die Menschheit mit dem Verschwinden des Ost-West-Konflikts und dem Ende des Kalten Krieges, dem Scheitern marxistischer Experimente und der schrittweisen Humanisierung des Kapitalismus dem gewünschten Gleichgewicht zwischen Freiheit und Verantwortung näher zu sein. Wir haben für Freiheit und Rechte gekämpft. Es ist jetzt an der Zeit, Verantwortung und menschliche Verpflichtungen zu fördern.

 

Die Initiative zur Ausarbeitung einer Allgemeinen Erklärung der menschlichen Verpflichtungen ist nicht nur ein Mittel, um Freiheit mit Verantwortung in Einklang zu bringen, sondern auch ein Mittel, um Ideologien und politische Ansichten in Einklang zu bringen, die in der Vergangenheit als antagonistisch angesehen wurden. Die Grundvoraussetzung sollte also sein, dass die Menschen ein Höchstmaß an Freiheit verdienen, aber auch ihr Verantwortungsbewusstsein in vollem Umfang entwickeln, um ihre Freiheit richtig zu verwalten.

 

 

Von den Rechten zu den Verpflichtungen

 

Da Rechte und Pflichten untrennbar miteinander verbunden sind, ist die Idee eines Menschenrechts nur dann sinnvoll, wenn wir die Pflicht anderer anerkennen, es zu respektieren. Unabhängig von den Werten einer bestimmten Gesellschaft basieren die menschlichen Beziehungen allgemein auf der Existenz von Rechten und Pflichten.

 

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte beschreibt eine detaillierte Reihe von Bedingungen, von denen angenommen wird, dass sie einem guten Leben förderlich sind, falls vorhanden. Dazu gehören Freiheit, Gleichheit, wirtschaftliche und soziale Sicherheit und Frieden, Bestrebungen, die die wichtigsten Herausforderungen darstellen, die vor der Menschheit liegen. 

 

Von den 30 Artikeln der Allgemeinen Erklärung bezieht sich jedoch nur ein Artikel 29 auf menschliche Pflichten. Der einzige andere Hinweis auf Verpflichtungen ist ein kurzer Abschnitt von Artikel 1, der besagt, dass alle Menschen… mit Vernunft und Gewissen ausgestattet sind und im Geiste der Brüderlichkeit gegenüber einem anderen handeln sollten. Dieser Geist der Brüderlichkeit oder Solidarität ist genau das, was die Welt heute mehr braucht. Solidarität mit unseren Mitmenschen, Solidarität zwischen Nationen und Solidarität mit unserem Planeten Erde. 

Die Bedeutung des Verantwortungskonzepts sollte nicht übersehen werden. Schließlich ist es ein Verantwortungsbewusstsein, das die Menschen für ihre Handlungen zur Rechenschaft zieht. In der Tat sind wir alle für die Probleme verantwortlich, mit denen die Menschheit heute konfrontiert ist: Zerstörung der Umwelt, extreme Armut und das Fortbestehen bewaffneter Konflikte rund um den Globus. Diese Bedrohungen sind nichts anderes als das Ergebnis menschlichen Handelns, das in den meisten Fällen von Gier, Selbstsucht oder einfach nur Unwissenheit getrieben wird. Was auch immer die Gründe sein mögen, die Menschheit kann es sich eindeutig nicht länger leisten, solche Tragödien zu ertragen. 

 

 

Auf dem Weg zu einer universellen Erklärung menschlicher Verpflichtungen

 

Herausforderungen wie Umweltzerstörung, globale Erwärmung, Abbau der Ozonschicht, Entwaldung, Umweltverschmutzung, Überbevölkerung oder Atomkrieg betreffen alle Menschen unabhängig von Nation, Rasse, Religion, Geschlecht oder Status. Daher hat jeder von uns ein direktes Interesse daran, diese Probleme zu lösen. Da diese Probleme durch unsere direkten oder indirekten Maßnahmen entstanden sind, sind wir vor allem für deren Lösung verantwortlich.

 

In Anbetracht der vorherigen Überlegungen gibt es mindestens drei starke Argumente für die Entwicklung eines Kodex für menschliche Verpflichtungen:

 

Die Probleme, mit denen die Menschheit konfrontiert ist, sind ausschließlich das Ergebnis menschlichen Handelns.

Die ganze Menschheit hat ein direktes Interesse daran, dass diese Probleme gelöst werden.

Da Rechte und Pflichten untrennbar miteinander verbunden sind, sollten Menschenrechte auch menschliche Pflichten beinhalten.

Darüber hinaus werden Menschenrechte traditionell als Verpflichtungen von Staaten gegenüber Einzelpersonen verstanden. Solidarität erfordert, dass wir auch an Verpflichtungen zwischen Individuen denken.

 

Ich schlage daher vor, dass ein Kodex menschlicher Verpflichtungen mindestens vier Dimensionen menschlichen Handelns berücksichtigt:

 

Verpflichtungen zwischen Personen;

 

Verpflichtungen zwischen Nationen;

 

Verpflichtungen gegenüber dem Planeten Erde;

 

Verpflichtungen uns gegenüber.

 

 

Seine Heiligkeit der Dalai Lama hat in einfachen, aber wirksamen Worten das Prinzip ausgedrückt, das die menschlichen Beziehungen leiten sollte. Er sagt, wenn wir glücklich sein wollen, sollten wir anerkennen, dass auch andere das Glück erreichen wollen. Wenn wir glauben, wir sollten das Recht haben, glücklich zu sein, sollten auch andere das gleiche Recht haben. Wenn wir möchten, dass andere uns helfen, glücklich zu werden, müssen wir uns dazu verpflichten, anderen zu helfen, ihr eigenes Glück zu erreichen.

 

Es ist kein komplexes Regelwerk erforderlich, um menschliches Handeln zu steuern. Es gibt eine alte Regel, die, wenn sie wirklich befolgt wird, nur menschliche Beziehungen gewährleistet: die Goldene Regel. In ihrer negativen Form schreibt die Goldene Regel vor, dass wir anderen nicht das antun, was wir uns nicht antun möchten. Die positive Form impliziert eine aktivere und solidarischere Rolle: Tun Sie anderen gegenüber so, wie Sie es von ihnen erwarten würden. 

 

Unter Berücksichtigung der Goldenen Regel bietet die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte den idealen Ausgangspunkt, um einige der Hauptpflichten zwischen Personen zu prüfen.

 

Wenn wir ein Recht auf Leben haben, dann haben wir die Verpflichtung, das Leben zu respektieren. Über die bloße Existenz hinaus sollte jeder Mensch ein Recht auf ein glückliches und gesundes Leben haben. Daher sind wir bestrebt, die Bedingungen zu schaffen, unter denen andere eine solche Existenz genießen können.

 

Wenn wir ein Recht auf Freiheit haben, sind wir verpflichtet, die Freiheit anderer Menschen zu respektieren, solange dies weder uns noch anderen Schaden zufügt.

 

Wenn wir ein Recht auf Sicherheit haben - nicht nur Sicherheit vor Aggression, sondern menschliche Sicherheit im weitesten Sinne: Sicherheit vor Hunger, vor Krankheit, vor Unwissenheit -, dann haben wir die Verpflichtung, das gleiche Recht anderer Menschen nicht zu behindern. Wir sind verpflichtet, dazu beizutragen, die Bedingungen zu schaffen, unter denen jeder Mensch echte menschliche Sicherheit genießen kann.

 

Wenn wir das Recht haben, am politischen Prozess unseres Landes teilzunehmen und unsere Führer zu wählen, sind wir verpflichtet, uns zu beteiligen und sicherzustellen, dass die besten Führer ausgewählt werden. Insbesondere politische Führer, die sich um ein Amt bewerben und ihre Mitbürger um Unterstützung bitten, übernehmen gegenüber diesen Mitgliedsgruppen besondere Verantwortung. Wir haben das Recht, von ehrlichen und fähigen Führern regiert zu werden, die sich für das Wohlergehen ihres Volkes und ihres Landes einsetzen. Es ist auch unsere Verpflichtung, diese Verpflichtung von ihnen zu verlangen. Wenn eine Regierung schlecht verwaltet wird, können die politischen Führer zur Verantwortung gezogen werden, aber die Bürger, die die Situation hätten verhindern können, dies aber nicht getan haben, sollten ebenfalls zur Verantwortung gezogen werden.

 

Wenn wir das Recht haben, unter gerechten und günstigen Bedingungen zu arbeiten, um uns und unseren Familien einen angemessenen Lebensstandard zu bieten, sind wir auch verpflichtet, nach besten Kräften zu arbeiten. Insbesondere die öffentlichen Angestellten sind verpflichtet, den bestmöglichen Service zu bieten.

 

Wenn wir ein Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit haben, sind wir auch verpflichtet, die Gedanken oder religiösen Prinzipien anderer zu respektieren. Keine einzelne Person oder Religion besitzt die absolute Wahrheit, und jede liefert wertvolle Beiträge zur Suche der Menschheit, dem Leben einen Sinn zu geben. Religion sollte unter keinen Umständen als Entschuldigung für Gewalt oder Hass benutzt werden. 

 

Wenn wir ein Recht auf Bildung haben, müssen wir so viel lernen, wie es unsere Fähigkeiten erlauben, und wenn möglich unser Wissen und unsere Erfahrung mit anderen teilen.

 

 

Verpflichtungen zwischen Nationen

 

Am Ende des 20. Jahrhunderts steht die Menschheit vor noch nie dagewesenen Herausforderungen. Wir verfügen jedoch auch über größere Kapazitäten, um ihnen zu begegnen. Während Kriege in der Geschichte der Menschheit eine Konstante waren, stellen die Produktion, Bevorratung und Verbreitung von Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen ein unmittelbares Risiko für den gesamten Planeten dar. 

 

Während sich die Weltwirtschaft in den letzten vier Jahrzehnten verfünffacht hat, erfasst extreme Armut ein Fünftel der Menschheit. Das schnelle Bevölkerungswachstum, von dem mehr als 90% in der Dritten Welt stattfinden, erhöht die Zahl der Bedürftigen und wirkt sich kritisch auf die Umwelt aus.

 

Glücklicherweise hat das Ende des Kalten Krieges neue Möglichkeiten für Demokratisierung, wirtschaftliche Transformation und Frieden eröffnet. Die Globalisierung sowohl der Volkswirtschaften als auch der Herausforderungen zwingt die Nationen, die kollektive Verantwortung zu übernehmen, um diese Welt zu verbessern. 

 

Während alle Nationen die Verantwortung für die sichere Verwaltung des Planeten und die Verbesserung der Lebensbedingungen seiner Bevölkerung teilen, tragen wohlhabendere Länder eine größere Belastung. Die offizielle Entwicklungshilfe der Industrienationen für die Dritte Welt ist eine notwendige Voraussetzung, um den ärmeren Ländern zu helfen, ihre Wirtschaft voranzubringen. Die Industrieländer müssen sich bemühen, das international vereinbarte offizielle Entwicklungshilfeziel von 0,7% des BSP zu erreichen.

 

Trotz des Bedarfs an Unterstützung aus dem Norden tragen die Entwicklungsländer die Hauptverantwortung für ihren eigenen wirtschaftlichen und sozialen Fortschritt. Während 2 Milliarden Menschen keine sicheren sanitären Einrichtungen haben, 1,5 Milliarden keinen Zugang zu Trinkwasser haben und 1 Milliarde Analphabeten sind, geben die Entwicklungsländer jedes Jahr Milliarden von Dollar für Rüstungskäufe und Militärausgaben aus, wodurch bereits arme Menschen ihrer Grundbedürfnisse und Dienstleistungen beraubt werden. In den meisten Fällen sind diese Länder keinen wirklichen Bedrohungen für ihre äußere Sicherheit ausgesetzt. Stattdessen nutzen viele Regime den Waffenhandel, um ihre eigenen Leute zu missbrauchen.

 

Bemühungen, unnötige Militär- und Waffenausgaben zu reduzieren, würden enorme Mengen an Ressourcen freisetzen, die in die menschliche Entwicklung und den Umweltschutz investiert werden können und sollten. Vier Prozent der 150 Milliarden US-Dollar, die die Entwicklungsländer jährlich für ihr Militärbudget ausgeben, würden dazu beitragen, Programme zu finanzieren, die die Alphabetisierung um fünfzig Prozent steigern, eine universelle Grundschulbildung bieten und Frauen auf dem gleichen Niveau wie Männer ausbilden. Acht Prozent dieses Budgets könnten allen willigen Paaren grundlegende Familienplanungspakete zur Verfügung stellen und zur Stabilisierung der Weltbevölkerung bis zum Jahr 2015 beitragen. Und die zusätzlichen Kosten für die Bereitstellung einer universellen primären Gesundheitsversorgung - einschließlich Impfungen für alle Kinder, Beseitigung schwerer Unterernährung und Bereitstellung von sicheres Trinkwasser für alle - würde nur zwölf Prozent des gleichen Budgets ausmachen.

 

Obwohl es seit dem Ende des Kalten Krieges einen Trend zu geringeren globalen Militärausgaben gibt, gibt es auch einen deutlichen Waffenüberschuss, was bedeutet, dass mehr Waffen zu geringeren Kosten gekauft werden können. Insbesondere leichte Waffen können leicht über Schwarzmärkte bezogen und dann in andere Länder geschmuggelt werden, um schließlich den Weg zu Terroristen, Ringen des organisierten Verbrechens und Drogenhändlern oder gewöhnlichen Kriminellen zu finden.

 

Diese Tatsachen weisen darauf hin, dass Staaten einige grundlegende Verpflichtungen teilen:

Internationale Streitigkeiten friedlich beizulegen, indem die in der Charta der Vereinten Nationen angegebenen Methoden angewendet oder der Internationale Gerichtshof hinzugezogen wird. Krieg sollte niemals ein legitimes Mittel zur Lösung von Streitigkeiten zwischen Nationen sein.

 

Reduzierung der Militärausgaben, einschließlich des Kaufs von Waffen sowie der Größe und des Budgets der nationalen Armeen, auf das niedrigstmögliche Niveau. Wir haben bereits eine Reduzierung der weltweiten Militärausgaben von 995 Milliarden US-Dollar im Jahr 1987 auf 767 US-Dollar im Jahr 1994 gesehen. Ein internationales Abkommen für jedes Land, seine Ausgaben um 3% pro Jahr zu senken, würde die globalen Ausgaben bis zum Ende dieses Jahrhunderts auf 500 Milliarden US-Dollar senken.

 

Gewährleistung der Transparenz bei Waffentransfers durch Teilnahme am UN-Register für konventionelle Waffen. Das Register ist ein Instrument, das zur Vertrauensbildung zwischen den Mitgliedstaaten beiträgt und auch dazu dienen kann, ungewöhnliche Waffenkonzentrationen in bestimmten Ländern oder Regionen anzuprangern.

 

Entwicklung multilateraler Abkommen zur Kontrolle des Waffenhandels. Für maximale Wirksamkeit muss ein internationaler Verhaltenskodex für den Waffenhandel entwickelt werden, der von den Vereinten Nationen gebilligt und von allen Waffenexportnationen angenommen wird. Nach dem Kodex muss das Empfängerland die Demokratie in Bezug auf freie und faire Wahlen, Rechtsstaatlichkeit und zivile Kontrolle über die Militär- und Sicherheitskräfte unterstützen. Ihre Regierung sollte keine groben Verstöße gegen international anerkannte Menschenrechte oder bewaffnete Aggressionen unter Verstoß gegen das Völkerrecht begehen. Der Kodex würde verlangen, dass das Einkaufsland vollständig am UN-Register für konventionelle Waffen teilnimmt.

 

Die Produktion von nuklearen, chemischen, biologischen und anderen Massenvernichtungswaffen zu beenden und die bereits vorhandenen schrittweise zu beseitigen.

 

 

Verpflichtungen gegenüber der Erde 

 

In der westlichen Kulturtradition wurde den Menschen beigebracht, die Erde als eine tote Ressource zu sehen, die von ihren Lebewesen getrennt ist und im Dienst der Menschheit steht, genau wie der Rest der Schöpfung. Heute verstehen wir, dass sich die Erde zusammen mit all ihren Lebensformen wie ein lebender Organismus verhält, wobei die Menschheit nur eine ihrer Komponenten ist. Seit mehreren Millionen Jahren hält die Erde eine für das Leben geeignete Temperatur aufrecht, obwohl die Sonne heißer geworden ist und sich die Oberflächeneigenschaften und die Bedingungen der Atmosphäre verändert haben. Das Gleichgewicht von Stickstoff und Sauerstoff in der Luft, die wir atmen, wird ständig durch verschiedene Lebensformen reguliert, die zusammenarbeiten. Anstatt sich an die atmosphärischen Bedingungen anzupassen, scheint das Leben der Erde diese Bedingungen zu schaffen, um sich selbst zu erhalten.

 

Leider wird das natürliche Gleichgewicht der Erdprozesse durch menschliches Handeln schnell verändert. Jedes Jahr werden zwischen 17 und 20 Millionen Hektar Tropenwälder zerstört, was zum Verlust zahlreicher Arten führt, von denen einige der Menschheit unbekannt sind. In der Antarktis betrug das Loch in der Ozonschicht im Frühjahr 1994 10 Millionen Quadratkilometer. Wachsende Mengen von Chemikalien, von denen einige extrem giftig sind, werden in Boden, Luft und Wasser abgelassen und verändern die biologischen Systeme der Natur. Die Emission von CO2 und anderen Gasen führt zu einer allmählichen Erwärmung der Erde, ein Phänomen, das Wissenschaftler jetzt ernst nehmen, da die globale Erwärmung die Temperatur um 4 bis 9 Grad Fahrenheit erhöhen könnte, was zu einem Anstieg des Meeresspiegels zwischen 25 führt bis 140 Zentimeter. 

 

Mit zunehmender Bevölkerungszahl steigen auch die Umweltgefahren. Insbesondere wird erwartet, dass sich die Weltbevölkerung bis Mitte des nächsten Jahrhunderts verdoppelt, und etwa 90% des Anstiegs wird in Entwicklungsländern stattfinden. Während die Industrienationen möglicherweise nicht die unmittelbaren Auswirkungen des globalen Bevölkerungswachstums erfahren, sind sie aufgrund von Migrationen und damit verbundenen Umweltproblemen niemals gegen die langfristigen Folgen immun. 

In ihrem Überlebenskampf sind die Armen gezwungen, alle Ressourcen zu verbrauchen, die sie in ihrer Reichweite haben: Sie werden tropische Wälder fällen, Ackerland überkultivieren und ihre natürlichen Ressourcen erschöpfen. Wenn Menschen hungern, denken sie nur an ihr eigenes Überleben und sind gezwungen, Umweltaspekte zu ignorieren.

 

Unterentwicklung ist nicht die einzige Ursache für Umweltzerstörung. Der übermäßige Verbrauch und die Verschwendung von Ressourcen seitens der Industrienationen ist ebenfalls ein großes Problem. Bekanntlich ist der Verbrauch nicht erneuerbarer Ressourcen und Energie in Industrienationen in keinem Verhältnis zu dem der Entwicklungsländer.

 

Daher sollten die menschlichen Mindestverpflichtungen gegenüber der Erde Folgendes umfassen:

 

Schutz der verbleibenden natürlichen Wälder und Einleitung von Wiederaufforstungsplänen.

 

Stellen Sie sicher, dass die biologische Vielfalt geschützt ist

 

Verlagerung des Verbrauchs nicht erneuerbarer fossiler Brennstoffe auf andere, sauberere Energiequellen.

 

Stoppen der Produktion von Gasen, die für den Treibhauseffekt und den Abbau der Ozonschicht verantwortlich sind.

 

Sicherstellung, dass die Grundsätze der nachhaltigen Entwicklung in die Wirtschafts- und Sozialpolitik jedes Landes einbezogen werden. 

 

 

 

Verpflichtungen uns gegenüber.

 

Wir müssen akzeptieren, dass die heutigen Probleme durch unsere Gedanken und Handlungen entstanden sind; Frieden, menschliche Entwicklung und ökologische Nachhaltigkeit müssen in unseren eigenen Gedanken und Taten beginnen.

 

Die Welt kann sich nicht ohne eine Transformation des menschlichen Bewusstseins ändern, und diese Transformation kann nur stattfinden, wenn wir alle bestimmte Verpflichtungen gegenüber uns selbst übernehmen:

 

Wenn wir mit unseren Mitmenschen in Frieden sein wollen und Frieden unter den Nationen suchen, müssen wir zunächst inneren Frieden entwickeln. Ehrlichkeit, Solidarität, Großzügigkeit, Fairness und Mitgefühl sind menschliche Eigenschaften, die den inneren Frieden fördern können. Wir müssen damit beginnen, ehrlich zu uns selbst zu sein, unsere Fehler anzuerkennen, aber auch lernen, uns selbst für unsere Fehler zu vergeben.     

 

Wenn wir emotionale Sicherheit genießen wollen, müssen wir uns daran erinnern, dass Menschen danach bewertet werden sollten, wer sie sind und nicht danach, was sie haben. Indem wir unser Gefühl emotionaler Sicherheit in materiellen Besitztümern ruhen lassen, verurteilen wir uns zur Unsicherheit, weil materielle Besitztümer immer verloren gehen, zerstört oder weggenommen werden können. Stattdessen hängt echte emotionale Sicherheit von unserer Fähigkeit ab, Liebe zu geben und zu empfangen, eine psychologische Disposition, die menschliche Beziehungen fördert, die auf Mitgefühl, Großzügigkeit und Solidarität beruhen. 

 

Als Menschen haben wir ein unbegrenztes Potenzial zur Selbstverwirklichung. Daher haben wir die Verpflichtung, unsere physischen, emotionalen, intellektuellen und spirituellen Fähigkeiten voll auszuschöpfen. Dies ist eine Verpflichtung, die wir uns selbst und unserem Schöpfer gegenüber haben. Indem wir uns bemühen, unser Bestes zu geben, tragen wir zweifellos dazu bei, dass dies eine bessere Welt für alle wird.

Radtour 27.2.2021

Wir waren heute mit den Fahrrädern wieder unterwegs, von Frankfurt Niederrad zum Gehspitzweiher und zurück. 16 km. 

Am Donnerstag sogar 25 km bis zum Langener Waldsee und zurück. 

Das war die längste Strecke, die wir bisher gefahren sind.

Der Gehspitzweiher. 







Menschenpflichten (Video) mit persönlichen Kommentaren

Schon im  Artikel 29 der Menschenrechte wurde 1948 darauf hingewiesen, dass jeder Mensch auch Pflichten gegenüber anderen und der Gesellschaft hat, von denen und von der er partizipiert. 

Art 29 der Allgemeinen Menschenrechte 

1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.


Das wurde aber 1948 nicht weiter beschrieben, was das sein soll. 

1997 wurden dann von etlichen renommierten Führern unserer Gesellschaft diese Pflichten näher beschrieben. 

Vorgeschlagen wurden sie vom InterAction Council am 1. September 1997

(siehe hier auf dem Blog unter 

Den einleitenden Kommentar und die Präambel lasse ich in meinem Video weg, ich zitiere, doziere, predige hier die Menschenpflichten als meine Weltanschauung, nach deren Regeln ich mich verhalte. 

Da ich den hippokratischen Eid geschworen habe, habe ich eine besondere ethische Verantwortung, die auch im 


Artikel 13 erfasst ist

Weder Politiker, Beamte, Wirtschaftsführer, Wissenschaftler, Schriftsteller oder Künstler sind von allgemeinen ethischen Standards ausgenommen, noch Ärzte, Anwälte und andere Fachkräfte, die besondere Pflichten gegenüber Kunden haben. Professionelle und andere Ethikkodizes sollten die Priorität allgemeiner Standards wie Wahrhaftigkeit und Fairness widerspiegeln.


Die habe ich immer wahrgenommen, sie ist auch im Buddhismus so beschrieben, im sogenannten Achtfachen Pfad. 


Mein dringender Appell, das gegenüber den Menschen einzuhalten, die auch die Menschenrechte gegenüber der eigenen Person einhalten, es gibt ein natürliches Selbstverständnis und eine natürliche Autorität und es entsteht dadurch ein gemeinschaftlicher Konsens.

Aber alles hat Grenzen: Menschenpflichten gehen nur, wenn auch die Menschenrechte gegenüber der eigenen Person eingehalten werden. Sonst ist die Opferrolle vorprogrammiert, und der Täter macht es wieder. Dafür aber gibt es dann die staatliche Gewalt. 

Den Täter lieben, ist schön, aber vollkommen weltfremd. Und selbstzerstörend, daher die Menschenpflichten immer !! mit den Menschenrechten zusammen sehen. 

Die Verbindung der beiden gibt Freiraum für das Gewissen.

Menschen, die mir meine Menschenrechte verletzen, akzeptiere ich nicht. 

Im Buddhismus distanziert man sich und lässt die oder den anderen in seinem Karma. 
Auf Deutsch  in seinem eigenem Senf. 







Das ist gewaltfrei. Man schlägt nicht und schlägt auch nicht zurück. Aber man geht den Weg der Gesetze, das wäre dann Körperverletzung, Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. 

Wer einmal mit seiner Tat Erfolg hat, macht es wieder, bei anderen und zum Schutze anderer sollte man das nicht auf sich belassen, wenn öffentliches Interesse besteht und Wiederholung wahrscheinlich ist. 

Vergeben kann man machen, aber nur aus der Entfernung und nur wenn sich dadurch nicht bleibende Schäden ergeben haben, die die eigene Person immer dahin zurückziehen. 

**

Ich halte die Menschenpflichten im Zusammenwirken mit den Menschenrechten ein und fordere es von den mir nahestehenden Mitmenschen auch. 

Man darf sich seine eigenen Gedanken dazu machen, wie zu allem (Gedanken-, Meinungs-, Gewissensfreiheit in den Menschenrechten). 

Wenn jemand dagegen wettert, oder handelt, distanziere ich mich. Das bekommt einem nicht im Allgemeinen. Man fühlt das, aber kann es oft nicht orten. 

Deswegen einfach; Anmachen, Runtermachen, Anlügen, Ausnutzen, Respektlosigkeit reicht. Siehe oben. 

Hier kann man es spezifiziert nachlesen und hören, wenn man das braucht. Dann weiß man es.  Aha-Effekt. 

Die Menschenpflichten entstammen aus der Feder etlicher Menschenführern. 

Die Liste ist lang. Man kann sie unter dem oben genannten Link sich zu Gemüte führen.

Sie sind ein Ideal, das kann man anstreben, besser als gar nichts und in der Ethik sowieso enthalten. 

Hier mein Video, mit Kommentaren, wegen der Dateigröße nur bei YouTube zu veröffentlichen.






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