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27 Februar 2021

Menschenpflichten (Video) mit persönlichen Kommentaren

Schon im  Artikel 29 der Menschenrechte wurde 1948 darauf hingewiesen, dass jeder Mensch auch Pflichten gegenüber anderen und der Gesellschaft hat, von denen und von der er partizipiert. 

Art 29 der Allgemeinen Menschenrechte 

1. Jeder hat Pflichten gegenüber der Gemeinschaft, in der allein die freie und volle Entfaltung seiner Persönlichkeit möglich ist.

2. Jeder ist bei der Ausübung seiner Rechte und Freiheiten nur den Beschränkungen unterworfen, die das Gesetz ausschließlich zu dem Zweck vorsieht, die Anerkennung und Achtung der Rechte und Freiheiten anderer zu sichern und den gerechten Anforderungen der Moral, der öffentlichen Ordnung und des allgemeinen Wohles in einer demokratischen Gesellschaft zu genügen.


Das wurde aber 1948 nicht weiter beschrieben, was das sein soll. 

1997 wurden dann von etlichen renommierten Führern unserer Gesellschaft diese Pflichten näher beschrieben. 

Vorgeschlagen wurden sie vom InterAction Council am 1. September 1997

(siehe hier auf dem Blog unter 

Den einleitenden Kommentar und die Präambel lasse ich in meinem Video weg, ich zitiere, doziere, predige hier die Menschenpflichten als meine Weltanschauung, nach deren Regeln ich mich verhalte. 

Da ich den hippokratischen Eid geschworen habe, habe ich eine besondere ethische Verantwortung, die auch im 


Artikel 13 erfasst ist

Weder Politiker, Beamte, Wirtschaftsführer, Wissenschaftler, Schriftsteller oder Künstler sind von allgemeinen ethischen Standards ausgenommen, noch Ärzte, Anwälte und andere Fachkräfte, die besondere Pflichten gegenüber Kunden haben. Professionelle und andere Ethikkodizes sollten die Priorität allgemeiner Standards wie Wahrhaftigkeit und Fairness widerspiegeln.


Die habe ich immer wahrgenommen, sie ist auch im Buddhismus so beschrieben, im sogenannten Achtfachen Pfad. 


Mein dringender Appell, das gegenüber den Menschen einzuhalten, die auch die Menschenrechte gegenüber der eigenen Person einhalten, es gibt ein natürliches Selbstverständnis und eine natürliche Autorität und es entsteht dadurch ein gemeinschaftlicher Konsens.

Aber alles hat Grenzen: Menschenpflichten gehen nur, wenn auch die Menschenrechte gegenüber der eigenen Person eingehalten werden. Sonst ist die Opferrolle vorprogrammiert, und der Täter macht es wieder. Dafür aber gibt es dann die staatliche Gewalt. 

Den Täter lieben, ist schön, aber vollkommen weltfremd. Und selbstzerstörend, daher die Menschenpflichten immer !! mit den Menschenrechten zusammen sehen. 

Die Verbindung der beiden gibt Freiraum für das Gewissen.

Menschen, die mir meine Menschenrechte verletzen, akzeptiere ich nicht. 

Im Buddhismus distanziert man sich und lässt die oder den anderen in seinem Karma. 
Auf Deutsch  in seinem eigenem Senf. 







Das ist gewaltfrei. Man schlägt nicht und schlägt auch nicht zurück. Aber man geht den Weg der Gesetze, das wäre dann Körperverletzung, Recht auf Gesundheit und körperliche Unversehrtheit. 

Wer einmal mit seiner Tat Erfolg hat, macht es wieder, bei anderen und zum Schutze anderer sollte man das nicht auf sich belassen, wenn öffentliches Interesse besteht und Wiederholung wahrscheinlich ist. 

Vergeben kann man machen, aber nur aus der Entfernung und nur wenn sich dadurch nicht bleibende Schäden ergeben haben, die die eigene Person immer dahin zurückziehen. 

**

Ich halte die Menschenpflichten im Zusammenwirken mit den Menschenrechten ein und fordere es von den mir nahestehenden Mitmenschen auch. 

Man darf sich seine eigenen Gedanken dazu machen, wie zu allem (Gedanken-, Meinungs-, Gewissensfreiheit in den Menschenrechten). 

Wenn jemand dagegen wettert, oder handelt, distanziere ich mich. Das bekommt einem nicht im Allgemeinen. Man fühlt das, aber kann es oft nicht orten. 

Deswegen einfach; Anmachen, Runtermachen, Anlügen, Ausnutzen, Respektlosigkeit reicht. Siehe oben. 

Hier kann man es spezifiziert nachlesen und hören, wenn man das braucht. Dann weiß man es.  Aha-Effekt. 

Die Menschenpflichten entstammen aus der Feder etlicher Menschenführern. 

Die Liste ist lang. Man kann sie unter dem oben genannten Link sich zu Gemüte führen.

Sie sind ein Ideal, das kann man anstreben, besser als gar nichts und in der Ethik sowieso enthalten. 

Hier mein Video, mit Kommentaren, wegen der Dateigröße nur bei YouTube zu veröffentlichen.






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