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26 Februar 2021

Mein Low Carb Brot - extra für Diabetiker - ohne Ei und Quark

Auf meiner Startseite hatte ich einen Eintrag von einer Facebook Freundin, die ihr eigenes Brot backte.
Das hat mich inspiriert, meine Brotbackkünste auch vorzustellen.
Habe es ererbt, mein Vater war Bäcker. Ei und Quark gehören nicht in mein Brot
Die Brotbackmischung, die ich hier vorstelle, ist meine eigene Erfindung. Nachempfunden einer Backmischung "Das Leichte" von Panefactum, das wird nicht mehr produziert.
Ich bin Diabetiker und esse keine Kohlenhydrate.
Das Brot, dass ich backe, ist kohlehydratfrei, hefefrei, und glutenfrei.
Besteht praktisch nur aus Ballaststoffen. Das bekomme ich nicht im Handel. Und wenn es irgendwo möglich wäre, nicht zu diesem Preis.
Ich verwende Leinsamenmehl als Grundlage aus der Ölmühle Biokontor.
Das restliche anders woher. Klingen exotisch, die Mehle, sind aber fast in jedem Handel zu bekommen, auch Ama.z. hat sie alle.
Low Carb.
Ich backe mein Brot in einem kleinen Backofen von der Firma Unold, Preis ca. 60 € mit Ökostrom.
Ofenthermometer benutzen. Ca. 6 €.
Den großen Backofen werfe ich aus ökologischen Gründen nicht an dafür. Zu viel Strom.
Außerdem hat der Kleinbackofen eine Zeitschaltuhr, so kann ich ihn wie einen Brotbackautomaten anstellen und muss mich nicht mehr darum kümmern. So integriere ich das Brotbacken einfach in den täglichen Ablauf, Zeitaufwand für ein Brot, ca. 5 Minuten, ich stelle große Mengen der Backmischung her und brauche sie dann nicht mehr jedes Mal abzuwiegen.
Das geht, weil sie keine Hefe enthält, ich brauche sie nur noch mit Wasser vermischen, und im vorgeheizten Ofen mit Zeitschaltuhr backen lassen. Und es hat keine Gehzeiten und geht immer auf.
Das mache ich oft abends über Nacht, der Ofen schaltet sich ja von alleine aus.
Kosten für 700 gr Brot ca. 1,70 €.
Wo bekommt man denn so ein Brot für diesen Preis? Und schmeckt hervorragend. Und immer frisch vorhanden. Alle 2 Tage backe ich.
**
Nun zum Rezept.
Für die Backmischung (1 Brot):
175g Leinsamenmehl
30g Flohsamenmehl
3 Esslöffel Chiasamen
2 Esslöffel Bambusfasermehl
Ein Esslöffel Kokosmehl
Ein Päckchen Backpulver
Ein halber Teelöffel Natron
Ein Teelöffel Salz
Zur Geschmacks Verfeinerung:
Zwei bis drei Esslöffel Kürbiskerne, oder gehackte Walnüsse, oder Sonnenblumenkerne, oder Knoblauch, oder Kräuter der Provence, oder Rosmarin, oder gar nichts - wie man möchte.
Alles gut mischen und ca. 420ml bis 450ml warmes Wasser zugeben. Kommt auf die Saugfähigkeit der Mehle an, wie man sie eben bekommen hat.
Zu einem festen Teig verkneten, kann man mit den Händen, oder einem Löffel machen.
Vielleicht 10 Minuten ruhen lassen, damit die Mehle das Wasser aufsaugen können. Muss aber nicht sein. Die Mehl saugen auch noch im Ofen das Wasser auf, alles nicht so wichtig, schnell und unkompliziert. Zu einem Laib formen.
Dann backe ich das Brot bei vorgeheizten Ofen auf einem Blech mit Backpapier auf der untersten Schiene bei 200 Grad Ober/Unterhitze 60 Minuten. Heißluft weiß ich nicht, habe keinen.
Seitdem ich das esse, ist mein Stuhlgang wieder vollkommen normal, die Verdauung vollkommen in Ordnung, es sind ja praktisch nur Ballaststoffe, und ich kann auch als Diabetiker wieder viel Brot essen. Und aufs Spritzen kann ich verzichten.
Mit mehliger Kruste kann ich leider nichts bieten, darf ich sowieso nicht essen.
Das normale Leinsamenmehl ist dunkel, daher ist das Brot per se dunkel.
Wer das nicht möchte, kann Goldleinsamenmehl nehmen, ist das gleiche, nur hell und etwa doppelt so teuer. Ansichtssache.
Kein Geschmacksunterschied. Gleiche Mengenangabe.
Guten Appetit.





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