Per Fax, rechtskräftig zugestellt. Faxbericht liegt vor.
Fax:
Auszug, was in diesem Zusammenhang vielleicht interessant ist, sonstiges weggelassen.
An die Geschäftsführung der ....
(private Krankenkasse)
Frankfurt, den 24.12.2020
per Faxzusendung über SimpleFax – keine Faxantwort möglich
Sehr geehrte Damen und Herren,
***
Die Polizei weiß von meiner ehemaligen sogenannten Schizophrenie, und hat mich damals 1 Wochen in die geschlossene Psychiatrie eingeliefert, weil ich mit meiner Platzpatronen Pistole im Wohnzimmer einen Schuss losgelassen habe.
Ein Nachbar hätte ein Knalltrauma erlebt.
Ich wurde in der Psychiatrie von einem Mitpatienten zusammengeschlagen, ich hatte eine angebrochene Rippe oder Quetschung, und habe ihn von mir am Boden weg gedrückt, da kam die Oberärztin und bezichtigte mich, ich hätte ihn zusammengeschlagen.
Ich wäre aggressiv gewesen, ich habe den ganzen Tag die Menschenrechte zitiert und bin herumgelaufen und habe den Angestellten erklärt, wo sie die Menschenrechte der Patienten verletzen.
Eine Behandlung wurde mir verweigert.
Dann haben sie mir das angedichtet und in den Arztbericht geschrieben.
Ich hatte Blasen an den Füßen, keiner wusste woher und wahnsinnige Schmerzen, da gab mir der Arzt eine Tavor und weigerte sich, mir die Blase zu öffnen. Ich schrie vor Schmerzen, und bekam eine Tavor. Herr Doktor Knö... wollte mich noch anzeigen wegen Belästigung oder sowas, das wurde abgelehnt.
Ich riss mir den Zipper von meiner Strickweste, eine Gabel oder etwas anderes scharfkantiges gab es nicht, der Speiseraum war schon zu, der Zipper war an der Öse scharfkantig und ich konnte damit die Hornhaut über der Blase öffnen. Dann war es gut.
Ich hatte nichts dabei, nicht einmal eine Zahnbürste, im Schlafanzug wurde ich hingeschleppt, durfte nichts packen. Keine Anrufe, um irgendwas zu bekommen.
Das wurde ihnen als stationärer Aufenthalt berechnet. Als Therapie.
Im Schlafanzug sollte ich nach Hause gehen. ca. 2,5 km. Die Polizei habe ich gerufen, die sollte mich nach Hause fahren, da haben sie mich abgeholt und 4 Stunden im Keller der Polizeistelle erst einmal in eine Ausnüchterungszelle gesteckt, sie hätte keine Zeit und haben Kaffee getrunken. Dann habe ich gesagt, ich musste kacken, dann haben sie mich nach Hause gefahren, in die Ecke der Zelle musste ich urinieren.
Da haben sie keine Kosten dafür getragen.
Ich habe den ganzen Vorfall dem Innenministerium gemeldet, mit der Folge, dass danach Polizei vor dem Eingang der geschlossenen Psychiatrie in Frankfurt platziert wurde. Ich wusste davon nichts.
Ich wurde 6 Wochen in die geschlossene Psychiatrie eingeschlossen, ohne gerichtlichen Beschluss nur durch einen Rechtspfleger, nicht einmal durch einen Amtsrichter ohne Anhörung, weil ich vermehrt Strafanzeigen bei der Polizei gestellt habe. Sie haben mich nachts überfallen, mir die Terrassentür zerstört, mein Fax zerstört, mit dem ich die Strafanzeigen übertragen habe, und mich sechs Wochen eingekerkert. Ohne Kontakt zur Außenwelt.
Ich wurde 2 Tage lang am Bett fixiert und musste in meine Hose urinieren. Ich hatte nichts dabei und durfte nur mit Telefonkarte telefonieren, die gab es aber nur außerhalb der Geschlossenen und da durfte ich nicht hin, außerdem hatte ich kein Geld bei mir, ich durfte ja nichts mitnehmen. Meine vollurinierte Unterhose wurde mir gestohlen, ich hätte sie waschen können, so war ich ohne Kleidung, nur in der einzigen Hose und im Hemd 6 Wochen lang eingesperrt.
Das haben Sie als Therapie bezahlt.
Ich schreibe Ihnen das, damit sie mal wissen, was Sie alles bezahlen mussten, und was ich alles mit dieser Diagnose erdulden musste.
Ich wollte einen kleinen Waffenschein zu meinem Schutz für eine Schreckschusspistole beantragen, der wurde abgelenkt mit der Begründung, ich hätte eine Akte beim Gesundheitsamt, und wer einmal krank gewesen wäre, würde nie im Leben mehr eine Schreckschusspistole genehmigt bekommen.
Mein Anwalt durfte sie einsehen, er hat mir angeraten, nichts zu lesen, es hätte mit mir nichts zu tun.
2000 hat die Polizei mein Auto gerammt, weil sie mich auf der Straße verfolgt hat, und alle haben ausgesagt, dass ich die Polizei gerammt hätte, sie haben mich auf der Straße zusammengeschlagen und in die Psychiatrie geschleppt.
Weil ich mal die Diagnose Schizophrenie gestellt bekam, und polizeilich bekannt bin!
Ich habe gerade heute die Bilder von meinem Auto gesehen, die habe ich damals mit meinem Betreuer auf dem Parkplatz gemacht, wo es abgestellt war, es war die Seitentür eingedrückt, ich habe Anzeige gegen die Polizei gestellt, die wurde gar nicht bearbeitet.
Ich habe sie an das Innenministerium in Wiesbaden senden müssen, dann wurde sie anders Polizeiamt in Frankfurt übermittelt, und dann habe ich nie wieder etwas gehört.
Anzeigen von mir werden überhaupt nicht mehr bearbeitet, meine Faxnummer ist bei dem Polizeiministerium in Frankfurt gesperrt. Da wird gar nichts mehr angenommen.
Ich arbeite selbst seit 2000 für Amnesty International und habe das alles für Amnesty, leider nicht in Deutschland bearbeitbar, nach Österreich gesendet.
Das haben sie alles auf Anweisung der Ärzte bezahlen müssen.
Wenn ich Ihnen alles berichten würde, was sie alles auf Anordnung von Psychiatern bezahlen mussten, würden Sie blind vor Wut, also lasse ich es.
Es tut mir leid, ich konnte es nicht verhindern. Aber jetzt ist Schluss.
Ich bin nicht psychisch krank, und ich lasse mich auch nicht mehr dahin zurückdrücken.
Meine Erkrankung hat sich sofort gelegt, ich wäre als Diabetiker auf der Straße gelandet, keinerlei Geld für die Krankenversicherung gehabt.
Meine BU Rente bei der DB... lief mit 60 aus, meine Altersrente wäre nach Einzahlungsbetrag 300 € gewesen. Es hatte alles keinen Sinn.
Ich hätte meine Wohnung nicht halten können, ich hätte kein Einkommen für eine Miete gehabt, das Sozialamt hätte sicherlich meine private Krankenversicherung nicht bezahlt, und ich habe mit allem gerechnet. Mit den Folgen des Diabetes.
Aus diesem Grund habe ich vier Stunden am Tag geweint, weil das alles keinen Zweck hat, und jede Tätigkeit in meinem Leben vernachlässigt.
Das nannten sie dann eine residuale Schizophrenie.
Meine Schwester riet mir, die Rentenversicherung anzuschreiben, die schrieb mir zurück das meine Berufsunfähigkeitsrente im Alter weitergezahlt wird, neuer Beschluss, ich wusste davon nichts, und innerhalb von drei Monaten hatten sich alle Angstzuständen gelegt.
Das alles habe ich den Psychiatern erzählt, sie nannten es Halluzinationen und paranoide Schizophrenie. Sie haben sich nicht einmal die Mühe gemacht, das zu hinterfragen.
Ein niedergelassener Psychiater in Frankfurt sagte dazu, an der Rente würde sich nichts ändern, er hatte recht, aber ich habe das nicht geglaubt, er hat es nicht näher gegründet und solche Beruhigungsversuche ohne Hintergrund hatte ich schon zu Genüge mit anderem Inhalt.
Die Medikamente wurden im Januar mit dem Psychiater abgesetzt, ich hatte sowieso keine Wirkung davon verspürt und ich war frei vom dem Zeug, und es legten sich die Erscheinungen nach dem Absetzen, und ich lasse mich auch nicht mehr dahin zurückdrücken.
Ich habe meine Wohnung, es ist eine Eigentumswohnung, sie ist unkündbar, ich kann meine Ausgaben bezahlen, ich kann essen und muss ich auf die Straße im Alter.
Ich habe einen Sinn wieder gefunden, arbeite für Amnesty International und Greenpeace.
Habe seit 14 Monate wieder eine Freundin. Und leite die Freizeitgruppe der Uniklinik.
Vor was oder wem soll ich Angst haben?
Ich bin ganz normal, und war auch ganz normal, aber wer einmal so eine Diagnose kriegt, muss immer wieder in die Psychiatrie und muss immer wieder Tabletten nehmen.
Drehtüreffekt.
Ich lasse mir eine Psychiatrie Diagnose nicht mehr aufdrängen.
Und gehe wenn notwendig mit Rechtsmitteln dagegen vor.
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Mit freundlichen Grüßen
Frohe Weihnachten



















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