Ein Stern ist schwer übertrieben, es mag sein, dass es bessere Behandlungen gibt, aber meine Erfahrung war, dass es voll daneben ging.:
Ich wurde von meinem Internisten an die Klinik verwiesen, weil er nicht mehr weiter wusste.
Ich hatte massive Schmerzen im ganzen Oberkörper mit Spannung der Muskulatur und danach folgend dicke Beine.
Die Venen waren okay, eventuell sollten die dicken Beine von den Lymphknoten kommen. Ich hatte vor neun Jahre eine Blasenentfernung.
Mein Diabetologe, ehemals Professor an der Universitätsklinik Frankfurt, nahm das sehr ernst und riet dringend zu einer urologischen Abklärung.
Mein Internist vermutete wegen den Schmerzen im Oberkörper vielleicht ein neurologisches Problem, so kam ich in der DKD zu einem Neurologen.
Ich habe ihn angeschrieben und ihm alle, wirklich alle Befunde, die es gab, zugesandt.
Außerdem eine Beschreibung, wie sich die Erkrankung aufgebaut hat, mit Tagebuch, wann wo was entstanden ist, und es wurde mir ein diagnostischer Plan zugeschickt.
Ich ging davon aus, dass dieser Plan aufgrund meiner zugesandten Befunde und Beschreibungen erarbeitet wurde.
Ich habe dann kurzfristig einen Termin zur Diagnosestellung bekommen und bin hoffnungsvoll hingefahren.
Es stellte sich heraus, dass die Befunde gar nicht gelesen wurden. Der behandelnde Arzt wollte alles noch einmal von mir hören, das ganze Tagebuch, als könnte ich mich daran erinnern, wann ich zum letzten Mal Fahrrad gefahren bin, am besten noch mit Datum und Uhrzeit, es war ihm zu viel, das zu lesen.
Wer machte eine neurologische Untersuchung sagte dazu kein Wort!
Dann begann dieser Diagnose-Plan. So wie er festgelegt war. Unabhängig von meinem Beschwerden.
In der Hoffnung, dass etwas gefunden würde, was meine totalen Schmerzen lindern würde, habe ich das mitgemacht. Es sollte mir immer erklärt werden, warum was gemacht werden soll. Das wurde mir in einem Schreiben vorher mitgeteilt.
Dem war nicht so, keiner derjenigen, der die Untersuchung durchführte, wusste, warum er das machen sollte.
Es wurden folgende Untersuchungen durchgeführt:
Blutuntersuchung, obwohl die mitgeteilten Werte, mindestens 50 Untersuchungen, gerade mal 14 Tage alt waren und keinerlei Ergebnisse gebracht hatten.
Eine Spirometrie, die Messung der Ausatmenluft der Lunge. Bei Muskelschmerzen? Bei dicken Beinen?
Ein MRT der Oberschenkel, da war nichts, die Venen waren alle untersucht worden, man kann in dem MRT sowieso nur die Muskeln sehen, sagte mir der durchführende Arzt, und er wusste auch nicht, warum das gemacht werden soll. Und die Lymphknoten könnte man sowieso nicht in dem MRT sehen
Eine Rückenmarkspunktion, die Ärztin, die das durchführen musste, wusste auch nicht warum, sie sagte, man könne da einiges sehen. 3 Tage lang hatte ich starke Kopfschmerzen, und Rückenschmerzen. Musste nach der Entnahme, mit der Aufklärung über alle Komplikationen 1 Stunde still liegen.
Eine Krankengymnastikerin, die diagnostizierte, dass die geschwollenen Beinen von der Harnblasenentfernung von vor 9 Jahren stammen müssten, das glaubt doch kein Mensch, dass innerhalb von 3 Tagen nach 9 Jahren plötzlich beide Beine schwellen. Erst rechts und 2 Tage danach links. Und so massiv wehtun, dass man es gar nicht aushalten kann.
Ich musste ein morphiumähnliches Schmerzmittel in fast Höchstdosis dagegen nehmen.
Ich schreibe das so burschikos, weil ich selbst Zahnarzt bin, um daher medizinisch vorgebildet, und habe noch eine Heilpraktikerausbildung und Heilpraktikerprüfung hinter mir.
Eine Röntgenuntersuchung der Lunge, ohne Bleischürze, weil die Untersuchende mir mitteilt, dass das sowieso nichts nützt, das ist aber Pflicht. Röntgenverordnung. Ich sagte dann scherzhaft zu ihr, ich will sowieso keine Kinder mehr. Wegen dem fehlenden Gonadenschutz. Das habe ich vorher auch noch nicht erlebt.
Warum die Lunge geröntgt werden sollte, weiß ich auch nicht, weder für die geschwollenen Beine, noch für die Muskelschmerzen. Sie wusste es auch nicht.
Ich habe während der Untersuchung mir immer versucht einzureden, dass ich keine Ahnung von dem habe, als Heilpraktiker sowieso nicht vielleicht, und das ist vielleicht jetzt neue Methoden gibt, die ich nicht kenne.
Ich gab mich der Sache hin, in der Hoffnung, es würde mir geholfen.
Ich bin privat versichert und meine Krankenversicherung hat sich der Kostenzusage enthalten. Sie müsste die durchgeführten Leistungen erst einmal prüfen.
In meiner Qual habe ich das alles mitgemacht.
Nun haben sich seit 2 Tagen meine Beine etwas gebessert, die Schwellung geht zurück.
Die rechte Achillessehne scheint entzündet. Sie schmerzt furchbar. Ich musste gegen die furchtbaren Schmerzen Valoron N nehmen, ein Betäubungsmittel, ich fühle mich bereits als Junkie. Kriegt man nur auf einem Betäubungsmittelrezept.
Habe aber keine Suchterscheinungen. Ich lag am 20.12.2020 bei 120 Tropfen pro Tag.
Und die Schmerzen im Oberkörper werden im Schmerzzentrum Frankfurt mit Akupunktur, mit starken Schmerzmitteln, mit Muskelentspannungstabletten, und die Beine mit Entwässerungstabletten behandelt.
Die Krankengymnastikerin in der DKD versuchte mir einzureden, dass ich auf keinen Fall das Muskelentspannungsmittel weiter nehmen darf. Eine Physiotherapeutin, die eine ärztliche Anweisung mir ausreden will. Wo gibt's denn sowas? Das durfte ich nicht einmal als Heilpraktiker, ärztliche Anweisungen zu kritisieren oder gar den Patienten anzuweisen, sie nicht mehr durchzuführen. Sie ist nicht einmal Heilpraktikerin.
Sie war auch diejenige, die mir sofort auf dem Kopf zu sagte, dass die Lymphknotenschwellungen im Leistenbereich und die dicken Beine von der Harnblasen OP von vor 9 Jahren kämen. Arrogant bis sonst was. Ich soll auf jeden Fall mindestens 3 bis 6 Kilometer pro Tag laufen, ich schaffe nicht einmal 300m. Wie denn?
Bei Lymphstauung in den Beinen, bei Veneninsuffizenz ok, da hilft laufen, aber doch nicht bei Lymphstauung und für die Schulter bringt das Laufen doch auch nichts. Und das mit den saumäßigen Schmerzen beim Gehen?
Außerdem soll ich mich mit beim verspannten Muskeln auf einen Tennisball legen, oder auf eine Blackroll, das würde sie im Februar 2021 also 2 Monate nach der Untersuchung in dem Arztbericht näher beschreiben. Sie würde das nicht vorher herausgeben, wie das gemacht wird.
Die Schulter, die Oberarme und die Halsseite taten weh. Und ich soll mich mit dem Rücken auf einen Tennisball legen? Das wusste mein Krankengymnast in Schwanheim heute auch nicht, er zeigte mir heute diese Rolle und meinte, sie hätte einfach was runter gespult.
Was soll ich auch mit so einer Aussage bei akuten Schmerzen in zwei Monaten?
Gegen die neurologische Untersuchung, war nichts einzuwenden. Aber der Neurologe hatte den weiteren Behandlungs-und Diagnoseplan festgelegt. Er hätte eine Änderung bewirken müssen. Es hatte mit meinem Krankheitsbild gar nichts zu tun.
Es wurde einfach runter gerobbt. Er wollten ihn so einfach durchziehen.
In gutem Glauben ging ich darauf ein. Er machte seinen neurologischen Job, mehr nicht und übernahm die Meinung der Pysiotherapeutin zu den Lymphknotenschwellungen.
Außerdem weigerte man sich, die Befunde von allen Untersuchungen an meinen Hausarzt zu senden, ich sollte am 10. Februar 2021 zur Befundbesprechung kommen, zwei Monate nach den Untersuchungen!
Nach der Blutuntersuchung und der Lumbalpunktion! Da sind wir Befunde längst nicht mehr zu gebrauchen! Im Februar kann man gar nichts mehr damit anfangen!
Als ich ihn aufforderte, schriftlich, umgehend die Ergebnisse meinem Arzt zu faxen, rief mich die Sektretärin an, sie müsste erst einmal Rücksprache halten, ich soll zu einer Besprechung der Befunde 27km heute morgen um 9 Uhr nach Wiesbaden kommen.
Erst als ich mit Klage und rechtlichen Schritten gedroht habe, hat man die Befunde an meinen Hausarzt übersandt, der sie aber nicht mehr lesen konnte, weil er bereits im Weihnachtsurlaub ist.
Privatversicherung, Abrechnungs-Schwein! So komme ich mir vor! Ausschlachtbar!
Die einfachen Maßnahmen, die bei geschwollenen Beinen notwendig sind, sind zunächst erst einmal eine kardiologische Abklärung der Sache und der Niere, ich hätte gedacht, ich komme in einer Diagnoseklinik, und die hat alle Möglichkeiten.
Verdacht auf Rechtsherzinsuffienz. Mein Schmerzarzt im Schmerzzentrum hat mich dazu sofort beordert.
Dem war nicht so, es hätte ein Leichtes sein können, mich in die kardiologische Abteilung zu schicken, inder Klinik waren kaum Patienten. Hat man nicht gemacht! Bei diesem riesigen Haus.
Der Befund von meinem Professor für Diabetes enthielt die dringende Empfehlung, eine urologische Untersuchung machen zu lassen. Auch das hätte da gemacht werden können. Das hatte ich alles per Mail und per Fax hingeschickt vor dem ersten Termin.
Und noch mal im Original dem Arzt persönlich übergeben. Hat niemanden interessiert.
Alle Behandler nach dem Besuch in der DKD hüllten sich in Schweigen.
Der Neurologe aus der DKD schrieb mir ein Mail nach der Androhung der Klage,und wies noch mal darauf hin das meine leichte! Schwellung der Beine nur von den Lymphknoten nach der OP kommen könnte. Zum Lachen, leichte Schwellung, in normale Schuhe kam ich gar nicht mehr rein, habe ich ihm alles erklärt.
Leichte Schwellung der Beine! Meine Freundin lachte darauf vor Verzweiflung, sie hat mich 2 Tage hintereinander hin gefahren, weil ich nicht mehr laufen konnte. Bei 120 Tropfen Valoron N pro Tag.
Massiv mit unerträglich und brutalsten Schmerzen, so dass ich nicht einmal 300m laufen konnte, und fast nicht einmal vom Auto in die Klinik kam, und dort die Wege von einem Haus zum anderen bewältigen konnte.
Hat er mir überhaupt zugehört? Leichte Schwellung der Beine!
Ich habe dann widersprochen per Mail und ihm die Bilder von heute zugeschickt, die Beine sind bereits etwas abgeschwollen, keiner weiß wieso. Da kam nichts mehr zurück.
Es würde sich mit einer weiteren Antwort nur selbst belasten, ist mein Gedanke.
Warum weiß ich auch so, er hätte dann die Behandlungsindikation verzogen.
Das Herz habe ich gestern untersuchen lassen, es ist ok und nun bleibt nur noch eigentlich, dass ich wieder einen Krebs im Bauchraum habe.
Sehr gute Behandlung im Kardiocentrum Frankfurt. Der Arzt sagte auch, dass das alles nicht zusammen passt.
Die Akupunktur im Schmerzzentrum Frankfurt (habe ein Rezension hinterlassen) wirkt gut.
Die Schmerzen gehen langsam zurück. Aber die dicken Beine sind noch geschwollen.
An schmerzhaften Verspannungen stirbt man nicht, aber an Krebs im Bauchraum vielleicht.
Im Februar sollten in der DKD noch mal neurologische Untersuchung am Gehirn und an den Nerven gemacht werden, was nützt mir das, wenn ich an Krebs im Bauchraum sterben erkrankt bin!
Der Neurologe der DKD: Wenn man Krebs im Bauchraum hat, sind Schwellung beider Beine nicht möglich.
Da widersprach sofort meine Freundin, sie hatte Gebärmutterkrebs, nur ein Lymphknoten war befallen, und beide Beine waren geschwollen. Ich widerspreche dem auch.
Außerdem habe ich ihm schriftlich mitgeteilt, dass das rechte Bein wesentlich stärker geschwollen ist als das linke. Und das das mit dem Schwellen anfing.
In dieser Klinik kommts du wohl zu einem Spezialisten und der robbt sein Programm ab.
Das hat mit deinen tatsächlichen Problemen und dem Mensch in der Krankheit überhaupt nichts zu tun.
Ich hatte schon in meiner Heilpraktikerpraxis früher Patienten, die keine gute Ergebnisse in dieser Klinik erreicht haben.
Sie haben mir das vor 25 Jahren schon so geschrieben, ich konnte ihnen mit meinen Behandlungen manchmal helfen und manchmal nicht. Aber ich bin in erster Linie Schulmediziner und erst kommt mal die Diagnostik, es darf kein Krebs oder ähnliches übersehen werden.
Ich bin lange aus der Heilpraktikerpraxis raus, und habe mir gedacht, ich versuche es trotzdem einmal dort. Es gibt ja sonst nichts Besseres, meinte mein Internist.
Jetzt sitze ich erst mal da, und kann an Weihnachten nach Ausschlussdiagnose, es ist ja jetzt alles bis auf die Krebsdiagnose ausgeschlossen, mich 14 Tage mit dem Krebsverdacht beschäftigen.
Und das soll auch noch meine Krankenkasse bezahlen. Untersuchungen mit zweifelhaftem therapeutischem Nutzen.
Ich habe ihr das geschrieben, ich zahle das nicht. So was habe ich in meiner Praxis nicht gemacht und so was lasse ich auch nicht mit mir machen.
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen