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13 März 2021

Gelassen und frei mit gewünschten und unerwünschten Emotionen von Fred von Allmen

 Gelassen und frei mit gewünschten und unerwünschten Emotionen von Fred von Allmen 



Er erzählt, dass die stundenlange Meditation im Sitzen eine Erfindung des Westens wäre. Im normalen Tagesablauf der arbeitenden  Bevölkerung  gar nicht unterzubringen. 
Und nach seinem Aufenthalt in Burma oder sonst in Asien erklärt er, dass das dort kein Mensch machen kann. Außer den Mönchen. 
Ich mache das auch nicht. Ich habe gleich gelernt, dass sie Meditation in das Leben integriert werden muss. Zum Beispiel die Tai Chi Bewegungen. Habe mir im Steri sogar einen Schrank danach bauen lassen, der mit einer solchen Bewegung geöffnet wurde.
So wirkt sie den ganzen Tag. 
Meine Arbeit ist meine Meditation gewesen und ist es noch. Abspülen soll auch Meditation sein, nach Thich Nhat Hanh. Hausarbeit kann Meditation sein. 
Alles, was man mit den Händen macht, kann Meditation sein. 
Es kommt auf die innere Motivation an, und nicht auf die Kerze vor den Augen. 
Im Schneidersitz meditiere ich sowieso nicht, er auch nicht, man sehe sich seine Videos auf seiner Homepage an, er steht einfach da und guckt vor sich hin. 
Das ist auch Meditation. Der Podcast “Mediation für Normalos” sagt immer: “So nun sind 3 Minuten um, das reicht für den ganzen Tag”.
Dazu braucht man auch kein Zentrum. 
Das kann man auch allein daheim. 
Man macht seine Tür zu, hat seine Ruhe und guckt vor sich hin. Mehr ist seine Meditation auch nicht. 
Man kann aus allem eine Wissenschaft und auch allem eine Religion machen. Man kann es aber auch lassen. 
Das ist der Tenor seines Vortrages, ich finde den höchst interessant. 
Praxisnah. Alltagstauglich. Und er befreit von allen wissenschaftlichen Methoden. 
Der Dalai Lama kann das, er sitzt im Exil, und kann den ganzen Tag meditieren. Aber auch er hat noch seine Arbeit. Er studiert seine Bücher über den Buddhismus und geht morgens zwei Stunden auf das Laufband. 
Dann meditiert er mehrere Stunden für das Heil der Welt im Verborgenen, das würde sich auf andere übertragen. Im Sitzen und konzentriert sich wohl auf den Atem. 



Ob das etwas hilft, weiß ich nicht. Es gibt wohl mehr arbeitende Bevölkerung, die das nicht kann und auch nicht mitmachen kann. Ich auch nicht.

Er demonstriert nicht auf der Straße, vielleicht sollte er das tun, die Tibeter haben nicht überlebt, sie wurden von den Chinesen niedergemetzelt und eingenommen. 
Das zurückzuführen, glaube ich, ist nicht mehr möglich. 
Es ist nun mal so. 
Die Gewalt hat gesiegt und hat sich fixiert. 
Mahatma Gandhi wurde zum Schluss auch umgebracht.
Der gewaltfreie Widerstand hatte auch seine Grenzen, er hat aber auch propagiert, dass man sich von seinen Gegnern niederknüppeln lässt und es dann veröffentlicht. 
Wie war es mit Martin Luther King? 
Was macht man, wenn man keine Möglichkeit zur Veröffentlichung hat? 
Und wenn es keinen interessiert? 
Dann treibt der Dumme doch den klügeren in den Tod. 
Das kann man überall erkennen. Kurzfristiger Erfolg ist nun mal das Tagesgeschäft, auch der Buddhismus empfiehlt bei Problemen sich auf die Gegenwart zu konzentrieren, die Vergangenheit sei vorbei, und die Zukunft noch nicht da. 
So kann man nicht arbeiten und planen, ich habe auch meine Prothesen nicht nur für den nächsten Tag, sondern für die nächsten 10 Jahre gemacht. 
Das ist normal und die Ansicht der religiösen Führer manchmal weltfremd, sie müssen auch nicht arbeiten, und dir Geld nicht verdienen, sie sind gut versorgt. 
Die arbeitende Bevölkerung kann damit nichts anfangen. 
Und das ist auch so richtig. 
Fred von Alben erklärt das nicht, er ist mein absoluter Favorit. 
Ich gehe bestimmt nicht in ein “Tibethaus in Frankfurt” und höre mir längst überholte Schriften und Vorträge an und setze mich dabei für zig Euro im Schneidersitz auf den Boden. Da bekomme ich Rückschmerzen und Schmerzen zu machen, da kann ich mich ja gleich geißeln. 

Fred von Allmen macht das auch nicht. 

Ich habe auch in meinen Therapien in der Praxis immer darauf geachtet, dass sie langfristig durchführbar, bezahlbar und praktikabel sind. 

Diäten und Diät Mentalität habe ich nie unterstützt.

Ich putze mir übrigens 1 mal am Tag mit allen Hilfsmitteln die Zähne und habe meine Kronen 42 bis 26 Jahre drin und nie mehr Karies bekommen. Das reicht, Plaque bildet sich in 48 Stunden, warum soll ich mir dann alle 12 Stunden die Zähne bürsten, Zahnhälse werden empfindlich dadurch.


Gelassen und frei mit gewünschten und unerwünschten Emotionen von Fred von Allmen 

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