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02 März 2021

Basis meines ethischen Handelns und meiner Erkenntnisse

Das  sind die Grunderkenntnisse, auf die ich mich in meinem Handeln beziehe: 


Ich mache aus nichts eine Religion, weder aus dem, was ich gelernt habe, noch aus dem, was ich gesehen oder gelesen oder gehört habe.


Ich nehme mir heraus, von anderen zu lernen. Aber Fehler macht jeder.



Die Vier Edlen Wahrheiten: (Buddha)



1. Das Leben im Daseinskreislauf ist letztlich leidvoll.


Es gibt keine Möglichkeit Krankheit, Alter und Tod zu entgehen. Das kommt immer. 

Das ist echtes Leiden. Dem nehme ich mich an. Krankheiten wollte und habe ich behandelt. Alter und Tod kann ich nicht verhindern. Tod kann man hinausziehen - Recht auf Leben. Alter und Alterserkrankungen nicht. Aber die Symptome mildern. 



2. Es gibt immer eine Ursachen des Leidens oder von Geschehnissen, Ursache - Wirkungsbeziehung 


Manchmal gibt es keine erkennbare Ursache, dann wird es eine sein, die man nicht weiß, aber es wird eine Ursache haben, wichtig ist, was man daraus machen kann.



3. Erlöschen die Ursachen, erlischt das Leiden


Das gilt nur für geistige Verwirrungen, etc.  


Buddha hielt den Geist für die Ursache jeden Leidens. Alle Krankheiten würden zunächst dem Geist entspringen. Das ist überholt. (Siehe unten TCM, auch Erkenntnisse von vor tausenden von Jahren)


Nach einem Autounfall, erlischt die Folge nicht, auch wenn man die Ursache kennt, der Wagen bleibt defekt. Das Leid und der Schaden bleibt, auch eventuell in der Erinnerung und in der Psyche. So auch nach Operationen. Das betreffende Körperteil ist weg. Man kann damit leben.


Kennt man die Ursache, und lässt sich das Leid oder der Schaden nicht mehr revidieren, kann man es zumindestens an andere mitteilen, damit sie das Leid vermeiden können.


Wenn sich wie beim Beispiel mit dem Autounfall eine solche Situation wieder ereignen sollte, kann man für sich vorsichtiger sein, vorausgesetzt, dass man einen gleichen Unfall vermeiden kann. Vorausschau. Erfahrung. Erkenntnis.


Ursache und Wirkung lassen sich manchmal nicht auseinander halten. Was war früher: Das Huhn ode das Ei. Es muss nicht direkt der Wirkung die Ursache vorausgehen. Es geht auch zeitversetzt. Systematisch vorgehen.


Wenn Menschen die Ursachen nicht sehen und erkennen wollen und trotzdem auf ihrem Leiden und dessen Milderung bestehen, ist irgendwas anderes im Spiel. Macht durch Krankheit. Anspruch auf Befriedigung ihrer Emotionen wie Begierde, Hass und Zorn. Ausflucht auf simulierte Krankheit und Rente etc. Bedürftig zeigen, ohne wahre Not. Anspruchsdenken. Gewohnheiten.


4. Zum Erlöschen des Leidens führt der edle achtfache Pfad.


Den muss jeder für sich selber gehen und ist der geistige Anfang der Selbstheilung funktioneller Probleme. Von Problemen, die veränderbar sind. 


*


Dr. Usui (Reiki-Begründer): 


Manches kann man verändern und manches nicht, dann kann man es eben nicht, dann belässt man es und akzeptiert es. 



*


Der Achtfache Pfad


Im Großen und Ganzen decken sich diese Erkenntnisse mit dem, was in den Menschenrechten und Menschenpflichten niedergelegt ist, was eben “Menschenmöglich” ist. 




A. Weisheit-Gruppe


Vollkommene Weisheit ist Ziel der Erkenntnis, die von Unwissenheit  beseitigt. 


1. Rechte Erkenntnis


Rechte Erkenntnis ist die Einsicht in die Vier edlen Wahrheiten vom Leiden, der Ursache des Leidens,  der Leidensentstehung, der Leidenslöschung und des Weges zur Leidenserlöschung. Eben die Akzeptanz der Vier Edlen Wahrheiten. 


2. Rechte Gesinnung


Rechte Gesinnung ist der Entschluss zur Entsagung, zum Nichtschädigen, zur Enthaltung von Groll, Hass, Begierde, Unwissenheit, Zorn. 



4. Rechtes Denken ist ohne Habgier, hasslos in der Gesinnung und großzügig


Im weiteren Sinne versteht etwa der Zen-Mönch Thich Nhat Hanh Rechtes Denken als Aufforderung, die Gedankenwelt ständig zu prüfen: Handelt es sich um einen heilsamen Gedanken, also einen Gedanken, der mir und den anderen Wohl beschert, oder um einen unheilsamen Gedanken, der mir und anderen Ungemach oder Leiden beschert? 


* Gedanken kommen aber irgendwo her, siehe oben, sie haben wieder eine Ursache, stellt man diese  ab, erlöschen aber auch die Gedanken und damit wieder das Leiden. 


Sich für Gedanken zu Schämen oder zu Verurteilen ist der falsche Weg. Wir haben Gedanken und Gewissensfreiheit -  Menschenrechte. Die Gedanken sind frei, niemand kann sie erraten. 






Unwissenheit ist häufig die Ursache von Gedankenkreisläufen. Oder Verletzung von Menschenrechten. Aufklärung hilft. 


Ich empfehle, seine Rechte zu überprüfen und sich zu wehren. Menschenrechte gab es zur Zeit von Buddha nicht. Und die Menschenpflichten einzuhalten und sich darauf zu berufen, dann hat man eine Basis, sich zu behaupten und zu wehren und ist im Gewissen frei, unabhängig von einem Buddha, auch er hatte seine Probleme, als er das alles schrieb, oder von einem Gott. 



B. Sittlichkeit-Gruppe


Die Sittlichkeits-Gruppe enthält Tugendregeln. Sie benennen Verhaltensweisen, die nach dem Karma-Prinzip heilsam  sind. Untugendhaftes Verhalten ist unheilsam  und verursacht Leiden, für sich und andere. Im weiteren Sinne versteht man unter dieser Gruppe den Verzicht auf böse Taten.


1. Rechte Rede


Rechte Rede meidet Lüge, Verleumdung, Beleidigung und Geschwätz. Wie die Gedanken ist die Rede heilsam oder unheilsam, nützlich oder nützlich, wahr oder falsch. Ein Wort des guten Wandels ist, „wenn es zur rechten Zeit gesprochen wird, wenn es wahr, höflich, zweckmäßig ist und aus liebevoller Gesinnung kommt.“


2. Rechtes Handeln


Rechtes Handeln vermeidet das Töten, Stehlen und sinnliche Ausschweifungen. Im weiteren Sinne bedeutet es ein Leben gemäß den Tugendregeln des Buddhismus. Handeln sollte immer ethisch vertretbar sein. 


3. Rechter Lebenswandel


Rechter (Lebens)wandel bedeutet, auf unrechten Lebenswandel zu verzichten. Namentlich werden fünf Arten von Tätigkeiten genannt, die man nicht ausüben sollte und zu denen man andere auch nicht zwingen oder verleiten sollte: 


Handel mit Waffen, Handel mit Lebewesen, Tierzucht und Handel mit Fleisch, Handel mit Rauschmitteln, Handel mit Giften.


Im weiteren Sinn bedeutet rechter Lebenserwerb, einen Beruf auszuüben, der anderen Lebewesen nicht schadet und der mit dem Edlen achtfachen Pfad vereinbar ist. Zudem wird darunter verstanden, dass, egal was jemand tut, er immer mit dem Gedanken im Hinterkopf arbeiten geht, das Geld nicht nur für sich selbst zu behalten, sondern mit anderen zu teilen.




C. Vertiefungs-Gruppe


Ein gesammelter Geist  ist Ziel der Glieder des Edlen achtfachen Pfades. Sie beschreiben den Übungsweg zur Geistesschulung, insbesondere die Meditation. Außerdem versteht man unter dieser Gruppe im weiteren Sinn das Vollführen guter Taten.


1. Rechtes Streben


Rechtes Streben oder rechte Einstellung bezeichnet den Willen, Affekte wie Begierde, Hass, Zorn, Ablehnung usw. bei Wahrnehmungen und Widerfahrnissen an sich zu beobachten und zu belassen. Keine Tat folgen lassen.


Aber zu der Erkenntis des Weges zu gelangen, die Emotionen zu vermindern.


Opferrolle und Selbstvorwürfe für seine Emotionen muss man nicht haben, wenn man spürt, dass da irgendwas gereizt wird, zieht man sich zurück und entgeht dem Insult. 


Wer aber innerlich nicht rechtes Streben vertritt, kann das auch nicht bei anderen nicht erkennen. 



2. Rechte Achtsamkeit/Rechtes Überdenken


Rechte Achtsamkeit betrifft zunächst den Körper: Bewusstwerdung aller körperlichen Funktionen, dem Atmen, Gehen, Stehen usw.; Bewusstwerdung gegenüber allen Sinnesreizen, Affekten und Denkinhalten. Sie sollen umfassend bewusst gemacht sein, ohne sie kontrollieren zu wollen. 


Die Achtsamkeit auf das „Innere“ prüft die Geistesregungen und benennt sie. Es geht um ein Bewusstwerden des ständigen Flusses der Gefühle und der Bewusstheitszustände. 


Die Achtsamkeit auf „das Äußere“ bewirkt, ganz im Hier-und-Jetzt zu sein, nicht der Vergangenheit nachgrübeln und nicht in der Zukunft zu schwelgen. 


Das heißt auch: Ganz bei einer Sache oder Person zu sein, mit der im Augenblick eine Kommunikation stattfindet, oder bei einem Gespräch, das geführt wird.


  • Das gilt aber nur in dem Maße, in dem die Veränderung der Lebensumstände die Situation aus der Vergangenheit verblassen lässt. Grübelt man der Vergangenheit nach, liegt das auch irgendwo dran. Siehe Vier Edlen Wahrheiten. Gedanken sind frei und lassen sich nicht unterdrücken. 



3. Rechtes Sich-versenken


Rechte Sammlung bezeichnet die Fertigkeit, den unruhigen und schweifenden Geist zu kontrollieren. Häufig auch als ein spitziger Geist oder als höchste Konzentration bezeichnet, ist sie ein zentraler Teil der buddhistischen Spiritualität. Um zur rechten Sammlung zu kommen, haben die buddhistischen Schulen viele Methoden und Techniken entwickelt. Es geht hier im Wesentlichen um eine buddhistische Meditation, die vor allem die Konzentration auf ein einziges Phänomen (häufig den Atem) verwendet, wodurch der Geist von Gedanken befreit wird und zur Ruhe kommt. 


  • Meditation ist ganz schön, aber rumsitzen hilft im allgemeinen nicht weiter.

Man kann in 3 Minuten oft so viele Erkenntnisse gewinnen, das man Wochen dazu braucht, sie umzusetzen. 


*Wenn es nicht mehr weiter geht, überprüfe ich über die Zuflucht, ob ich etwas falsch gemacht habe. 



Zuflucht 



Zuflucht  ist ein zentraler Begriff im Buddhismus. Durch die Zufluchtnahme zu den drei Juwelen = Buddha, Lehre, Sangha erklärt man sich nach außen zum Buddhisten. Zufluchtnahme bedeutet, diese Drei Juwelen zu den wesentlichen Pfeilern der persönlichen Glaubens- und Lebenspraxis werden zu lassen, sich also am Buddha, seiner Lehre und der Gemeinschaft zu orientieren. 


*

  

Die Gemeinschaft ist für mich nicht irgendein Club von Mönchen oder sonstigen Religionsanhängern, sie wollen doch sowieso nur etwas für sich, sondern die gesamte Weltgemeinschaft. In der fühle ich mich wohl.


*Man braucht keine Religion, man kann das als Weltanschauung belassen und sich das für sich selbst zu nutzen machen. 


*Es wird schon einen Grund haben, warum Menschen in Gruppen im Schneidersitz stundenlang meditierend auf dem Boden sitzen. Ich mache das nicht. 


*



Jeder ist für sich selbst verantwortlich, auch Buddhisten, und man kann sich da nicht auf Buddha berufen. 


Er war auch nur ein Mensch und fehlerhaft und  damals wusste man nicht so viel über Zusammenhänge wie heute. 


Zuflucht zu unerleuchteten Wesen (Gott, Göttern) sind aber genauso nicht hilfreich, da sie  einem letztlich nicht dabei behilflich sind, das wiederkehrende Leid, den Lebenskreislauf, zu überwinden..



Die Zufluchtnahme geschieht zu dem Buddha als Lehrer, der Lehre als Richtschnur und der „erwachten“ Sangha als Vorbild, wenn es die gibt. Man sollte sich Menschen suchen, die zu einem passen. 



Voraussetzung


Zuflucht basiert auf der Erkenntnis und Anerkennung der Möglichkeit, dass jedes Lebewesen das Potential und die Möglichkeit besitzt, sich vollständig vom Leid zu befreien und dass es Wesen gibt, die das erreicht haben und einen selbst auf dem Weg dahin unterstützen. 


*Nicht Wissen, sondern Erkenntnis über das Leben meinte man damals. 


Den Weg geht man aber letztlich selbst, es kann einem von niemandem abgenommen werden. Jeder trägt die volle Verantwortung für den eigenen Weg.


*Hilf dir selbst, sonst hilft dir keiner. Wer anderen ein Vorbild sein kann, hilft sich und anderen. 



Vorsätze


Zur Zuflucht gehört es, die Vorsätze oder Gelöbnisse einzuhalten, insbesondere den Vorsatz, keinem Lebewesen zu schaden. Dieser obligatorische Vorsatz ist immer stillschweigend mit der Zufluchtnahme verbunden.



Die fünf Vorsätze  können zusätzlich als Bestandteil der Zuflucht angesehen werden:


1. Nicht töten: Bezieht sich sowohl auf Menschen als auch auf Tiere, beide sind fühlende Wesen.


2. Nicht stehlen: Nichts zu nehmen, was nicht gegeben wurde.


3. Kein sexuelles Fehlverhalten: Ausübung von Sex nur zwischen erwachsenen Partnern, die nicht anderweitig gebunden sind.


4. Nicht lügen: Kann auf alle Formen der Lüge bezogen werden.


5. Keine berauschenden Mittel nehmen: Bezieht sich traditionell auf Alkohol, aber auch jede andere Substanz, die den Geist trübt, sollte vermieden werden.



*



Zu den Krankheiten, einer der Hauptursachen  des Leidens, meiner Ansicht nach, in meinem ehemaligen  Beruf vordergründig. 


Die Ursachen von Krankheiten kannte Buddha nicht, er saß unter einem Baum und beobachtete, er war kein Arzt.


Die Chinesen waren da vorne.


Wesentlich neutraler und an der Praxis orientiert. Und nicht von “EINEM” Lehrer veröffentlicht, sondern aus der Erfahrung vieler. 


Hier ist nicht der Geist die Ursache allen Leidens. wie im Buddhismus.  



3 Ursachen für Krankheit aus Sicht der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM)

 

*

Man kennt keinen Krebs, aber Strahlung und Vergiftungen als Ursache 

Keine Autoimmunerkrankungen, 

Keine Erbkrankheiten, genetische Erkrankungen, aber Schwache Konstitution 


*


Ursache Nummer 1:


In der TCM gelten die Wetterphänomene als die 6 äußeren krankmachenden Einflüsse, oder die 6 Grundübel:


Hitze

Kälte

Trockenheit

Nässe

Wind

Sommerhitze (Feuer-Hitze)


Über viele Jahrtausende haben die alten Chinesen Phänomene aus der Wetterbeobachtung dafür genutzt, um Auswirkungen auf den Menschen zu beobachten. Deshalb kommen die Begriffe der TCM auch aus dem Bereich der Meteorologie.


 


Ursache Nummer 2:


Es gibt auch innere krankmachende Einflüsse – die 7 Emotionen:


Zorn

Freude

Grübeln

Traurigkeit

Angst

Sorge

Schock


Die 7 Emotionen werden in der TCM den anderen krankmachenden Faktoren sogar gleichgestellt.


Genauso, wie uns die 6 Übel krank machen können, so machen uns übermäßige Emotionen gleichermaßen krank. Nimm dein seelisches Wohl also nie auf die leichte Schulter! Achte auf dich, deine Gedanken, deine Emotionen, deine innere Ausrichtung.


 


Ursache Nummer 3:


Es gibt noch weitere krankmachende Ursachen, die als 3. Ursache zusammengefasst werden können – sonstige krankmachenden Ursachen sind:


Schwache Konstitution

Falsche Ernährung

Parasiten, Bakterien, Viren

Vergiftungen

Überanstrengung

Übermäßige sexuelle Aktivität

Strahlenbelastungen

Negative Einflüsse am Wohnort oder Arbeitsplatz

Behandlungsfehler


Diese Gruppe der krankmachenden Faktoren sind teilweise erst durch moderne gesellschaftliche Entwicklungen und moderne medizinische Untersuchungen bekannt geworden. In der Diagnostik geben sie wichtige Hinweise auf den Gesundheitszustand des Klienten und können zu unterschiedlichen Symptomen beitragen.



***


Guten Appetit 




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