Von Staub bist du gekommen und zu Staub wirst du werden.
Asche zu Asche, Staub zu Staub.
Das wird bei der Beerdigung am Grab gesprochen.
Christen kommen in den Himmel und alle zusammen am Jüngsten Tag zur Auferstehung der Toten,
Wer's glaubt, kann selig damit sein.
Ich bin Buddhist, hernach soll ich immer wieder geboren werden oder so.
Ich habe mich nicht damit beschäftigt. Tot ist tot, da helfen keine Pillen.
Mein Bewusstsein soll irgendwie in einen anderen übergehen, immer und immer wieder auf die Welt.
Was es da mit der Klimakrise etc. aushandeln muss, wenn mein Bewusstsein ewig weiter gegeben wird, wusste Buddha wohl nicht, so weit hat er nicht gedacht.
Man muss aber nicht daran glauben als Buddhist, das ist auch frei.
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Ich kehre anders in den Himmel ein.
Ich lasse mich im Trauerwald in Frankfurt Oberrad unter einem Baum beerdigen.
In einer sich selbst zersetzenden Urne. Biologisch abbaubar.
Der Baum nimmt meine Asche auf und sie wird zu Sauerstoff umgewandelt.
Der steigt in den Himmel und so bin ich dann auch da. Im Himmel. 😁😁😁
Feinstofflich atmen alle meine Luft ein, wenn auch nur in homöopathischen Dosen,
Wenn das wirkt, so wirkt es vielleicht auch auf meine Widersacher. Dann könnten sich alle, die mir das alles angetan haben, bei jedem Atemzug überlegen, was sie mit mir gemacht haben.
Aber ich glaube an so einen feinstofflichen Quatsch nicht. Habe selbst Homöopathie gelernt.
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Beisetzung mit vielen Leuten will ich nicht, ich will auch in der Urne meine Ruhe vor allen haben.
Fressen auf meine Kosten können sie auch lassen. Das bekommen die hungernden Kinder auf der Welt und die Ärzte ohne Grenzen, jeden Cent.
Was mir wichtig ist, die Organisationen sollen jeden nur möglichen Cent bekommen, dass es keine Grabpflegekosten und keine Kosten für eine Trauerfeier gibt.
Nur ein Schild und Arbeit macht das auch keine mehr, ich muss nicht mehr ausgegraben werden, denn
Ich bin im wahrsten Sinne des Wortes:
VERDUFTET

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