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02 April 2021

Tagesabschluss - Mein humaner Karfreitag


Was du den geringsten meiner selbst angetan hast,  hast du mir angetan.

Jesus

Und: 



*

Jemandem etwas zu geben,  der sowieso nichts zurückgeben kann, weil er nichts besitzt, ist immer selbstloses Handeln  und selbstlose Liebe, kann anders nicht sein, ich gebe ab und gut ist es, will nichts zurück. 

Dann habe ich es auch Jesus angetan, Buddha nicht, er erhob nicht so Ansprüche: Ich habe es für mich gemacht, nach Buddha. 

Das ist der  weltliche Ausdruck von Liebe und Mitgefühl, ich leide nicht mit, sonst wäre ich unfähig zu handeln und das wird auch im Buddhismus so gelehrt.

Ich frage auch immer zuerst, ob ich etwas geben darf.

Das Grundprinzip im Reiki: 

Jeder ist jeder frei im Leben, etwas anzunehmen oder nicht. 

Der Obdachlose hätte es vielleicht nicht annehmen wollen, es war Essen, und da haben die Menschen auf der Straße immer Befürchtungen, dass sie so behandelt werden, wie die Tauben, und auch die werden vergiftet. 

Ich habe das damals, 2009, mit ihm zusammen erlebt, da hat jemand etwas gegessen, ein Freund und auch noch ein junger Mann, der auch sehr schlecht drauf war, und brach  danach zusammen. Kreidebleich war er.

Der Obdachlose, dem ich heute ein Teil meines Essens gegeben habe, weiß das, er war ein Freund von dem anderen, ich kenne ihn schon seit zwölf Jahren, und er weiß, dass er von mir nichts Vergiftetes bekommt.

Leute, die aus dem Burger King kamen und einen Teil ihres Essens gaben, da hatte ich dann auch Bedenken, waren aber wohl unproblematisch. 

Wer das damals gemacht hat, wissen die Götter. Wohl zuerst  angefüttert, so glaube ich, und dann  hinterrücks was  untergemischt.

Er hatte heute nur noch einen Zahn im Mund, ein Joghurt wäre vielleicht besser gewesen. 
Meine Oma hat aber auch alles ohne Prothese gegessen. 
Sie war sehr arm. 

Messer und Gabel waren ja  dabei. Das war mein humaner Karfreitag.

In der Nähe, in der Liebfrauenkirche, gibt es  eine Essensausgabe, eines  Paters Paulus.

Was man da zu Essen bekommt, weiß ich nicht. Kostenlos ist es nicht. Es ist ein Franziskanerpater, ich weiß. Er ist auch sehr selbstlos, kommt oft im Fernsehen auf, und vertritt buddhistische Thesen irgendwie immer noch christlich unterwandert.

Er hat gegen den Eisenbahn Rainer gewettert und dessen Menschenrechte massiv verletzt. 

Der Stadtkämmerer hatte das auch versucht, sie aus der Neuen Kräme zu verbannen. Aushänge in dem Buchverkauf der Liebfrauenkirche(?) dort. CDU. Saubere Stadt hat er gefordert. 

Menschenrecht. Freies Aufenthaltsrecht im Staat (öffentlicher Raum)

Habe sie damals aufgeklärt und sie haben sie entwickelt. 

Habe ich soeben im Netz gefunden, das ist gelebtes Christentum. :(


Wusste ich nicht. auf dem Bild war er noch innerhalb der Gesellschaft. Vor meiner Zeit mit ihm.

Pater Paulus war schon damals mehr auf Selbstdarstellung aus. 

Dünkel nennt das der Buddhist. Siehe den Vortrag von Fred von Allmen. 




“Mana” = Dünkel hängt eng mit Unwissenheit und Identifikation zusammen. Die Identifikation mit einem isolierten “Ich” ( den fünf (s)khandas oder einem Teilaspekt davon ) bewirkt ein Gefühl des Abgetrenntseins zwischen uns und anderen. Sobald wir uns als getrennt von anderen erfahren, vergleichen wir, ob wir besser oder schlechter, schöner oder hässlicher, größer, kleiner, netter, intelligenter, liebenswürdiger... sind als andere. Dieser Prozess des Vergleichens ruft mana hervor, was als Dünkel bezeichnet werden kann. 
Dieser Dünkel kann sich sowohl als Arroganz wie auch als Minderwertigkeitsgefühl ausdrücken. Minderwertigkeitsgefühle sind einfach die Kehrseite von Arroganz. Die beiden liegen nicht sehr weit voneinander entfernt, ja, sie bedingen sich gegenseitig. Wir können Minderwertigkeitsgefühle nicht lange ertragen, ohne schon bald nach Beweisen für die Minderwertigkeit anderer zu suchen, damit wir uns wieder besser fühlen können.
Selbst wenn wir uns als gleichwertig empfinden, ist dies ein Ausdruck von mana, Dünkel, denn selbst das Gefühl der Gleichwertigkeit beruht darauf, dass wir uns mit anderen vergleichen. Mana ist im Grunde das Gefühl des Anders-seins, das uns von unserer Umgebung abhebt...


Findet man überall, egal mit welchem Ziel, es wird schon eines geben, oft ist es verdeckt. 

Eventuell anfüttern und dann missionieren. Das kann sein. 

Rainer und sein Freund waren da sowieso nicht dabei. Ich auch nicht. 

Die Liebfrauenkirche hat auf der Neuen Kräme, da ist eine Fußgängerzone, eine Bushaltestelle, eine richtige Bushaltestelle hingestellt. 
Mit 3 Sitzplätzen darin, da durfte aber niemand drin schlafen, ging sowieso nicht, wegen der Bänke. 

Reiner schlief immer am Eingang vom Deichmann  auf einer Pappe, bis 6 Uhr morgens, dann musste er dort weg. Eine kleine Kerze neben der Pappe. 

Ich wollte ihn im Winter bei mir aufnehmen, habe es aber dann doch gelassen, er hätte es auch sicherlich nicht gewollt.

Er wollte nicht mit den Roma in der B-Ebene der Hauptwache im Winter schlafen, da würde man sich sonst was holen und in der Bahnhofsmission auch nicht.  

Habe auch nur ein Schlafzimmer in einer Zweizimmerwohnung. Vielleicht auf dem Sofa.

Und er hätte jeden Tag in die Neue Kräme gewollt. Zu umständlich und zu teuer mit der S-Bahn. 

Er hat dort gesammelt und gespart. Er hat es in einem Schließfach in der B-Ebene der Hauptwache eingeschlossen und man hat ihm alles geklaut. Wahrscheinlich die Roma-Clique.

Ich habe 2009 den Obdachlosen billige MP3-Player von hama gekauft, 6 Euro das Stück, mit Batteriebetrieb und Einschub für SD-Karte, da habe ich mit AudialsOne von Internetradiosendern Lieder gestreamt und darauf kopiert, das war nicht copyrightgeschützt.

Habe noch einige davon. 

21 SD-Karten hatte ich gemacht für verschiedene Genres, die sie untereinander getauscht haben.

Ich hatte das Bedürfnis sie an der Kunst teilhaben zu lassen. Menschenrecht.  

Einem wurde auch der geklaut, er bekam einen neuen von mir. 

Den Mann gibt es auch noch, er war aber heute nicht da. 

6 Euro konnte ich mir gerade noch leisten, ich habe damals alle gekauft, die auf dem Markt waren, sie liefen aus. 

Dann gab es einen  Mann, der  hatte eine verkrüppelte Hand, er bat um 8 Euro für einen Verband, kaum hatte ich sie ihm gegeben, kam ein Roma oder so, aus dem Hintergrund und nahm sie ihm ab. 

Dann habe ich ihn noch mal in der Goethestraße getroffen, die Hand war offen und er war noch schlimmer dran. 
Da habe ich die Heilsarmee in der Windhorststraße angeschrieben und den Fall geschildert. Sie wollten sich um ihn kümmern, er war bekannt und wegen der Hand unübersehbar und identifizierbar.

Seine Hand war am letzten Dienstag zu, bleich ist er immer noch sehr. Heute war er nicht da, sonst hätte ich ihm auch was gegeben. 


Sie haben einen etwas strengen Körpergeruch. Milde ausgedrückt. 

Ich habe einmal auf der Treppe im Hauptbahnhof von 10 m entfernt gerochen, wer das ist.

Leid und andere Menschen nehme ich prinzipiell aus schlechter Erfahrung mit einem Dealer oder so nicht auf. Das verletzt auch die Persönlichkeitsrechte. 

Dieser Mann, ich hatte einfach die Zeil fotografiert, nahm mir meine Kamera mit einem “Knecht” zusammen weg und ich durfte sie nicht mehr haben. Mehr nicht hier. 

So und nun die Tatortsvideos. 







Für Jesus am Kreuz interessiert sich hier auf der Zeil  niemand und in die Kirche können sie wegen ihres Geruches sowieso nicht, damit gehören sie auch nicht zu der “Gemeinschaft der Gläubigen".

Ich auch nicht. Mein Karma habe ich heute wieder bestätigt und das macht mich glücklich. 

Ich war unter Menschen mit normalem Verstand und ohne Dünkel. 

Das echte Leid, kein vorgegebenes von irgendwelchen Schnösel. 

Ende der Durchsage. 





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